Die Sache mit dem Pfirsich


Die Sache mit dem Pfirsich
Sicherlich sind einigen schon die plattgedrückten Pfirsiche aufgefallen, die seit 2008 immer häufiger bei den Obsthändlern anzutreffen sind. Meistens werden sie unter dem Namen "Weinbergpfirsich" oder "Winzerpfirsich" angeboten. Die Bezeichnung ist zwar so nicht ganz richtig, denn der Winzer- oder Weinbergpfirsich ist eigentlich eine dickpelzige Frucht mit rotem Fruchtfleisch, welche früher zwischen den Weinreben gepflanzt wurde, da sie durch ihre Anfälligkeit was "Mehltau" betrifft, gerne als Alarm-Preventiv-Pflanze benutzt wurde. So konnten die Weinbauern nach Befall, Maßnahmen zum Schutz ihrer Weinreben ergreifen.
Doch zurück zum "Plattpfirsich" - denn das ist sein eigentlicher Name. Ich gehe davon aus, daß sich der Plattpfirsich bei den Obsthändlern besser und vor Allem teurer verkaufen lässt, wenn er "Weinbergpfirsich heißt". Das rechtfertigt nämlich den Preis von bis zu 6€ das Kilo. Da alte Obstsorten bei uns wieder ganz groß im kommen sind, wird uns diese Chinesisch/ Persische Sorte einfach als Manufactum Variante des Pfirsichs verkauft: Doch die Gute Nachricht. Auch die Diskounter haben diese Sorte für sich entdeckt und nun gibt es auch bei Aldi & Co die Schale 1A Bergpfirsiche für schlappe 0,99€ - 1,40€
Die Sorte reicht zwar nicht an so tolle, leider ausgestorbenen Sorten wie die "edele magdalene" oder die "aneliese rufolph" heran, ist jedoch eine tolle alternative zu den völlig überzuckerten Standard Pfirsichen unserer Obsthändler. Sie ist wesentlich aromatischer und ähnlich wie die Pfirsiche aus manchen privaten Garten. Der Kauf beim Diskounter lohnt sich also; auch wenn man die Früchte noch ein bis zwei Tage reifen lassen sollte.

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