Die Rückkehr des Peter Tauber oder das ruhige, besonnende Kläffen eines Schoßhündchens


Peter Tauber bezeichnet sich als "gläubiger Christ". Das klingt so, als würde Heino über sich sagen, er sei ein singender Sänger, stehe auf dunkelhäutige Negerinnen und esse gelegentlich auch schon mal die ein oder andere weiße Weißwurst.
Wenn Leute wie Tauber sich als gläubige Christen bezeichnen, dann nicht etwa, weil sie davon ausgehen, dass Christ und Glaube kein unabdingbares Paar bilden würden, sondern weil ihnen zum Christ sein nicht einfach das Christ sein genügt. Der gläubige Christ unterscheidet sich vom ungläubigen Christen vor allem dadurch, dass er eine von Taubers Christentum abweichende Variante desselben vertritt. Das allein stigmatisiert ihn letztendlich zum Ungläubigen. Die Eigenbezeichnung "gläubiger XXX" dient einerseits der Ausgrenzung und anderseits der Abgrenzung. Wie sich das wiederum mit der ansonsten vom tauben Peter betriebenen supertoleranten no borders und Antidiskriminierungs-Ideologie vereinbaren lässt, das fragt ihr ihn besser selbst.
Doch zuvor lernt, was euch Lanz, Weimer und Tauber (siehe Video) so alles mitzuteilen haben. Mögen auch Wirklichkeit und Anspruch noch so weit auseinander liegen, doch beleidigende hate-speech zeugt ab heute von einer ruhigen und besonnenden Art. Zumindest, so lange die Hetze im Internet auf die Ungläubigen (Ketzer, Klassenfeinde, Natsies & Co.) abzielt. Wir leben nun einmal in einer Zeit voller Umwälzungen, da kann es schon mal vorkommen, dass aus Scheiße Bonbons und aus Bonbons Scheiße gemacht wird...