Die RiesenschildkrĂśten

Riesenschildkröten sonnt sich im Wasser

Auf den Galapagosinseln findet man die außergewöhnlichsten Geschöpfe der Welt, eines davon ist die Riesenschildkröte. Bis heute weiß man nicht, wie diese schweren Geschöpfe vor vielen Jahren mal auf die Inseln gelangt sind. Da sie selber nicht schwimmen können, aber sich über lange Zeit auf dem Wasser treiben lassen können, vermutet man, dass dies die Erklärung sein könnte.

Sie gehören zu der Gattung der Chelonoidis. Einst gab es 15 verschiedene Arten, was besonders für Biologen interessant ist. Die Riesenschildkröten haben sich hauptsächlich auf der größten Insel des Glapagosarchipels angesiedelt, da sie für die Riesenschildkröten einen guten Zufluchtsort darstellt. Auf der Insel Isabela befindet sich unter anderem der Vulkan Aseido, aus dem immer noch Gase und Dampf austreten. Daher kommen hier nur selten Menschen vorbei und die Riesenschildkröten können sich ungestört sonnen und im vulkanischen Schlamm baden.

Die Inselgruppen verdanken diesen Geschöpfen ihren Namen. Tausende von ihnen leben hier. Nicht zu Unrecht werden sie auch als Elefantenschildkröten bezeichnet. Ein großes Exemplar kann bis zu 95cm lang werden und eine viertel Tonne wiegen. Sie werden bis zu 100 Jahre alt und gehören damit zu den langlebigsten Wirbeltieren der Welt. Sie lassen sich gerne die Sonne auf ihren Panzer scheinen und ernähren sich als Pflanzenfresser von Gräsern, Kräutern, Beeren, Flechten und Kakteen. Sie können wochenlang ohne Wasser und Nahrung überleben.

Riesenschildkröte guckt sich umDie Schildkröten weisen einen starken Geschlechtsdimorphismus auf. Die männlichen Tiere haben einen längeren Schwanz und einen nach innen gewölbten Bauchpanzer. Die Weibchen legen bis zu 17 Eier für 250 Tage in eine Nisthöhle. Diese sind sehr gefährdet durch Angriffe von Katzen, Ratten, Schweine und Ziegen. Auch eingeschleppte Pflanzen sind eine Bedrohung, da sie die Nahrungsgrundlage der Tiere zerstören.

Die Aufzuchtstation auf der Insel Isabela bietet Schildkröten jeden Alters ein Zuhause, sowie alten Schildkröten, die die letzten Vulkanausbrüche auf der Insel überstanden haben. Die Zahl der Schildkröten ist lange zurückgegangen, weil Seefahrer sie unter anderem als lebende Konservendosen benutzt haben.

Die weltbekannte Riesenschildkröte Lonesome George, die ursprünglich auf der Insel Pinta lebte, ist 2012 mit knapp 100 Jahren als letzer Vertreter seiner Art gestorben. Eine Nachzucht war nicht geglückt, da kein passender Geschlechtspartner gefunden wurde.


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