Die richtige Unterstützung für unsere Kinder

Die richtige Unterstützung für unsere Kinder
"Die Erwachsenen begehen eine barbarische Sünde, indem sie das Schöpfertum des Kindes durch den Raub seiner Welt zerstören, unter herangebrachtem, totem Wissensstoff ersticken und auf bestimmte, ihm fremde Ziele abrichten. "
Robert Musil
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch einen Text von Anthony de Mello erzählen:
„Die richtige Hilfe“

„Wenn der Teich austrocknet, und die Fische auf dem Trockenen liegen, genügt es nicht, sie mit dem eigenen Atem zu befeuchten oder mit Speichel zu benetzen, man muss sie zurückwerfen in die See. Versucht nicht, Menschen zu beleben durch Lehrmeinungen, werft sie zurück in die Wirklichkeit. Denn das Geheimnis des Lebens findet man im Leben selbst, nicht in Lehren über das Leben.“
Ihr Lieben,

ich kenne etliche Eltern, auch junge Eltern in meiner Straße, die glauben, ihre Kinder vor allem dadurch erziehen zu können, dass sie ihnen lange Vorträge halten, wie sie sich verhalten sollen.
Seltsamerweise hab ich immer wieder feststellen müssen, dass solche Eltern nicht sonderlich erfolgreich damit sind. Denn Kinder reagieren auf lange Vorträge häufig mit der altbekannten Methode „Ohren auf Durchzug stellen“.
Kinder lernen viel mehr durch das Vorbild ihrer Eltern.
Wenn Eltern z.B. ihren Kindern ständig erzählen „Du darfst nicht lügen!“, andererseits aber von ihren eigenen Kindern häufig dabei ertappt werden, dass sie es selber mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, werden solche Eltern keine großen Vorbilder sein.
Wir wollten uns als Richtschnur immer folgenden Satz vor Augen halten:
Verlange von Deinem Kind nur das, das Du selbst bereit bist einzuhalten.
Aber dieser kleine Text enthält noch eine zweite Wahrheit:
Wir sollten unseren Kindern und Enkelkindern nicht so viele Vorträge halten, sondern ihnen gestatten, ihre eigenen Erfahrungen zu machen.
Es ist toll, den Kindern zu erzählen, wie schön und schützenswert die Natur ist, besser ist es aber, mit ihnen Ausflüge in die Natur zu unternehmen und sie ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen.
Es ist toll, den Kindern zu sagen: Du darfst immer Vertrauen zu mir haben!
Besser aber ist es, dieses Vertrauen den Kindern wirklich zu schenken und sie nicht ständig zu kontrollieren, ob sie alles richtig machen.
Es ist toll, wenn Eltern zu ihren Kindern sagen, die in die Grundschule gehen:
Du bist doch jetzt schon groß! Aber es ist nicht positiv, wenn die gleichen Eltern ihre Kinder, wie bei mir in der Nähe, jeden Morgen ihre Kinder zur Schule begleiten und sie mittags dort abholen, obwohl der Schulweg kaum einen Kilometer weit ist.
Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen machen.
In meiner alten Grundschule gilt das Motto vom Maria Montessori:
„Hilf mir, damit ich es selber kann!“
Dies sollte auch das Motto aller Eltern sein, die ihre Kinder positiv erziehen und sie auf das Leben als starke Persönlichkeiten vorbereiten wollen.
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch heute einen fröhlichen und sonnigen Tag und grüße Euch ganz herzlich aus dem schönen Bremen

Euer fröhlicher Werner

Die richtige Unterstützung für unsere Kinder

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt



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