Die Privatisierung des Kosmos

Kann der Kapitalismus in den Weltraum expandieren – oder ist dessen Erschließung nur jenseits des Kapitals möglich?

Wer hätte das gedacht! Die Trump-Administration greift nun tatsächlich nach den Sternen, sie erhebt sich mutig in die Weiten des Kosmos – dort, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Trump ist ein mutiger Visionär des Weltraum-Neoliberalismus. Denn tatsächlich ist bislang noch keine Regierung auf die Idee gekommen, ausgerechnet eine Weltraumstation zu privatisieren.

Bis 2024 will das Weiße Haus die Finanzierung der Internationalen Weltraumstation ISS einstellen, um diese in eine „kommerzielle Plattform“ zu verwandeln, wie interne NASA-Dokumente belegen, die der Washington Post zugespielt wurden. Die Weltraumbehörde NASA werde in den kommenden sieben Jahren „internationale und kommerzielle Partnerschaften erkunden“, um die weitere „Präsenz der Menschheit im niedrigen Orbit der Erde sicherzustellen“, hieß es in dem Dokument.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Die-Privatisierung-des-Kosmos-3981763.html


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