Die Pfeiffers in Saint-Tropez

Die Pfeiffers in Saint-Tropez

Jedes Mal, wenn die Pfeiffers ihren Urlaub in der Provence oder oder an der Côte d'Azur verbringen, ist ein Besuch in Saint-Tropez Pflicht. Von ihrem diesjährigen Besuch bei den Reichen und Schönen erzählt uns Claudia heute.

Da wir die Hunde dieses Mal nicht mit zum Stadtbummel nach Saint-Tropez mitnehmen wollen, machen wir erst einmal einen anständigen Gassigang mit Kira und Sambo. Ich habe mir über Google Maps den Strand Plage de Briande ausgesucht, wo die beiden ausgiebig toben können. Von dort aus wollen wir noch ein Stück an der Küste entlang laufen bis zum Plage de la Douane. So ist jedenfalls der Plan! Tja, nur das Navi ist da irgendwie anderer Meinung. Es will uns partout nicht zum Plage de Briande führen. Auch egal. Dann landen wir eben am Plage de l'Escalet gelandet. Der ist allerdings sehr klein und felsig. Nichts zum Toben für die Vierbeiner. Wir spazieren hier also nur ein wenig entlang der Küste.

Wir halten uns selbstverständlich an die Regeln: Ich trage ausnahmsweise auf diesem Spaziergang mal keine High Heels ... 😉 ... und die Hunde bleiben an der Leine.

Das Wetter ist traumhaft - strahlend blauer Himmel, Sonne und angenehme Temperaturen. Und der Ausblick ist einfach nur wunderschön.

Wir sind noch nicht lange unterwegs, da gelangen wir an einen kleinen Stand, den wir leider nicht für uns alleine haben. Bevor wir weitergehen, muss ich euch aber unbedingt ein Foto von einem Teil des Strandes zeigen. Ob hier wohl Robinson Crusoe zu Hause ist? Ich habe fast das Gefühl, dass er gleich ins Bild läuft. Was meint ihr?

Für uns geht es über die Felsen weiter. Irgendwie sieht das nicht so aus, als sei das ein Wanderweg. Hmmm, wir müssen von den Felsen am Wasser weg. Vermutlich geht es weiter oben wieder auf den Weg. Richtig. Nachdem wir ein wenig ins Schwitzen gekommen sind, sind wir wieder auf dem richtigen Pfad.

Wir laufen fast bis zum Cap Taillat. Wenn ihr die richtigen Schuhe tragt, dann ist der Wanderweg ganz gut zu laufen.

Dann machen wir uns auf den Rückweg.

Schön war's!

Am Auto stärken wir uns erst einmal mit dem mitgebrachten Proviant. Lecker! Dann geht es weiter nach Saint-Tropez, wo wir einen Parkplatz im Schatten suchen. Kira und Sambo sollen im Auto bleiben. Ein Stadtbummel ist nicht so ihr Ding. Im Auto ist es für sie auch viel angenehmer, denn die Heckklappe bleibt einen Spalt offen, die Fenster auch und das Gebläse wird eingeschaltet. Da können es die beiden gut aushalten, und wir drehen in Ruhe eine Runde durch den kleinen Hafenort, der im Sommer aus allen Nähten platzt und jetzt im Frühling herrlich verschlafen ist. Wir spazieren zum Hafen. Wunderschön ist es hier. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir hier jemals so wenige Menschen gesehen haben. Toll.

Die Pfeiffers in Saint-Tropez

Wir spazieren ganz entspannt durch den früheren Fischerdorf. Die Sonne lacht uns ins Gesicht und eine leichte Brise weht durch die Straßen. Es ist herrlich. Vor allem, weil wir den Ort noch nie so menschenleer gesehen haben. Wir kommen an ein paar Baustellen vorbei, die erahnen lassen, dass sich der Ort, der seit den 1950er Jahren im Sommer Treffpunkt der Reichen und Schönen ist, eifrig für die Hauptsaison vorbereitet.

Die Pfeiffers in Saint-Tropez

Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier ... 😉 ... während wir durch die Gassen schlendern, stellen wir fest, dass wir jedes Mal, wenn wir hier sind, den gleichen Weg laufen.

Am Ende unseres Bummels gehen wir noch einmal zum Hafen, wo wir einen Cappuccino bzw. Pastis in der Sonne genießen. In der ersten Reihe zahlt ihr hauptsächlich für den Blick auf die vielen schönen Boote, die im Hafen liegen. Wer keinen vergoldeten Cappuccino trinken möchte, sucht sich abseits des Hafens ein Café. Da zahlt ihr nur für den Kaffee. Den wunderschönen Blick habt ihr hier nicht, aber schmecken tut es genauso gut ... 😉 ...

Jetzt aber schnell zurück zum Auto. Wir wollen endlich die Hunde „erlösen". Na, das ist ja etwas. Uns werden nur ein paar verschlafene Blicke gegönnt. Waaaas, wir sollen jetzt raus aus dem Auto und Pippi machen? Nö, bestimmt nicht. Wir bestehen aber darauf. Und schließlich bequemen sich die Herrschaften aus dem Auto und bewegen sich ein wenig. Dann machen wir uns auf den Weg zur Domaine Rayol, wo sich der Jardin des Méditerranées befindet. Allein die großartige Lage an der Corniche des Maures ist einen Abstecher wert. Die Landschaft ist wunderschön und die Straßen sind schmal ...

Wie ihr in dem kleinen Video sehen könnt, ist die Straße ganz schön schmal. Es passen nicht immer zwei Autos nebeneinander. Deshalb halte ich immer die Luft an, wenn uns ein Auto entgegen kommt. Aber wenn ihr dort unterwegs seid, solltet ihr diese Strecke unbedingt fahren. Es lohnt sich. Dabei handelt es sich um die Straße von La Môle nach Rayol-Canadel-sur-Mer.

Leider kommen wir zu spät am Jardin des Méditerranées an. Er schließt in 20 Minuten (17:30 Uhr), und es darf keiner mehr rein. Schade. Wir waren vor mehr als 25 Jahren das letzte Mal dort. Na ja, wir können ja in 25 Jahren wieder kommen. Hunde sind übrigens in diesem Park nicht erlaubt. Sambo und Kira hätten die Zeit wieder im Auto verbracht. Wir machen uns auf den Heimweg. Unterwegs halten wir einmal und machen noch einen schönen Spaziergang mit den Hunden. Und im Ferienhaus wirft Andreas - trotz Dunkelheit - noch den Grill an. Komisch. Warum sind die Hunde auf einmal so wach?

Fotos + Text: Claudia Pfeiffer, Angelridge Sambo


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