Die peinliche Welt der C-Promis

Die peinliche Welt der C-Promis

1968 sagte der Künstler Andy Warhol am Rande einer Ausstellungseröffnung: «In der Zukunft wird jeder 15 Minuten berühmt sein.» Er bezog sich dabei auf die Flüchtigkeit von Ruhm und medialer Aufmerksamkeit. Die lässt schnell nach, sobald sie sich auf etwas Neues, medial Unverbrauchtes richten kann. Wie treffend Andy Warhols Aussage ist, konnte in den 1960er Jahren niemand ahnen.

Mittlerweile wissen wir: Nie war der Ausspruch Warhols so wahr wie im heutigen Zeitalter der Reality-Shows und Doku-Soaps, die reihenweise C-Prominente hervorbringen – solche Prominente also, deren Bekanntheit schnell wieder verblasst. Auch die sozialen Netzwerke tun ihr Übriges und machen Menschen bekannt, von denen die Öffentlichkeit noch vor zwanzig Jahren niemals erfahren hätte.

C-Prominente wie Menowin Fröhlich, Mark Medlock, Gina-Lisa Lohfink oder Sarah Knappik hätte es damals nicht gegeben. Um berühmt zu werden, hätten sie wirklich etwas können müssen. Heute ist Talentfreiheit schon längst kein Hindernis mehr, um den Promistatus zu erlangen. Es reicht, sich daneben zu benehmen, sich auszuziehen oder irgendeine Form der Beziehung zu einem echten Prominenten zu haben.

Mit einem Promi im Bett

Die Reihe der Starletts, deren Bekanntheit allein von deren Beziehungen oder Affären mit einem Star herrührt, ist lang. Nur wenigen von ihnen ist die mediale Aufmerksamkeit unangenehm. Die meisten suhlen sich regelrecht darin. Wer es schlau anstellt, kann darauf sogar eine eigene Karriere aufbauen. Kaum jemand wusste, wer Verona Feldbusch war, bis sie eine zweiwöchige Ehe mit Musikproduzent Dieter Bohlen einging. Heute ist sie ein bekanntes Werbegesicht, designt Schmuck und Unterwäsche, moderiert. Sie hat den Sprung vom C- zum A-Promi geschafft.

Doch ihre Karriere ist eine Ausnahme. Die meisten der C-Prominenten verschwinden so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Wer erinnert sich heute noch an Alexander Klaws, Elli Erl oder Thomas Godoj? Nachdem Sie bei Deutschland sucht den Superstar gewannen, fanden sie kaum noch in den Medien statt. Ihre 15 Minuten Ruhm waren bereits vorüber.

Wie man es schafft, ein C-Prominenter zu werden, lässt sich aktuell an den Beispielen von Mariah Yeater und Sarah Leal nachvollziehen. Die eine behauptet, ein Kind von Justin Bieber zu haben. Die andere hat die Ehe von Demi Moore und Ashton Kutcher auf dem Gewissen. In gut bezahlten Interviews berichten sie über ihre Begegnungen mit den beiden Stars.

Der Ruhm der C-Promis ist verdammt, zu verblassen

Mariah Yeater mag es weniger um das Geld gehen. Sie interessiert sich vor allem für die Aufmerksamkeit, die ihr durch die ganze Angelegenheit zuteil wird. Endlich weiß ihr Idol Justin Bieber, wer sie ist. Wegen ihr musste der junge Sänger einen Vaterschaftstest machen. Indirekt erzählt er – angesprochen auf Yeaters Klage – in derzeit fast jedem Interview von ihr. Sobald der Vaterschaftstest aber ausgewertet ist und wohl feststehen wird, dass Mariah Yeaters Sohn nicht von Justin Bieber ist, wird sie aus der Öffentlichkeit verschwinden. Vielleicht wird sie sich noch für ein Magazin ausziehen und durch Talkshows tingeln, doch ihre C-Prominenz ist verdammt, zu verblassen.

Falls auch Sie das Rampenlicht suchen und der Meinung sind, dass die Welt erfahren sollte, wer Sie sind, klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. Darin stellen wir – mit einem Augenzwinkern – Wege vor, über die Sie es garantiert in die Liga der C-Promis schaffen.

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Gina-Lisa & Co. – Die peinliche Welt der C-Promis

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Tags: Alexander Klaws, andy warhol, Ashton Kutcher, demi moore, Deutschland sucht den Superstar, Dieter Bohlen, elli erl, Gina-Lisa Lohfink, Justin Bieber, mark medlock, Menowin, Menowin Fröhlich, Promi, prominente, Sarah Knappik, Thomas Godoj, verona feldbusch

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