Die Ohnmacht der Angestellten und die Macht der Vorgesetzten

Sein eigener Herr sein...
...tun und lassen was man will. Das ist meiner Meinung eine Utopie. Selbständigerwerbende  haben vielleicht keinen Chef aber auch sie müssen sich an Gesetze und Regeln halten. Wenn sie nicht arbeiten wird ihnen zwar nicht gekündigt aber Geld haben sie Ende Monat keines auf dem Konto.

Wir Menschen lieben die Macht.... Etwas oder jemanden zu kontrollieren erfüllt uns mit Genugtuung. Egal ob wir mit dem Trafo eine elektrische Eisenbahn kontrollieren oder im Beruf Mitarbeitende führen. Jeder Mensch übt Macht und Kontrolle aus. Wenn wir den Trafo missbrauchen krachen höchstens ein paar Wagen oder Lomotiven zusammen. Was ist aber, wenn wir unsere Position gegenüber unseren Mitarbeitenden missbrauchen? Dann können Menschenleben zu Bruch gehen.

Sozialkompetenz ist ein Trendwort......in vielen Bewerbungsgesprächen, vor allem bei Führungskräften, wird scheinbar grossen Wert darauf gelegt. Das Problem ist nur, wie lässt sich diese (unerlässliche) Voraussetzung für den Posten eines Vorgesetzten überprüfen? Die Mehrheit der Angestellten sind in diesem Bereich mit ihren Chefs nicht zufrieden und praktisch alle haben negative Erfahrungen gemacht. 

Die Angestellten sind praktisch machtlos......der Macht und Willkür ihrer Vorgesetzten ausgeliefert. Was kann jemand tun, der von seinem Chef wie ein Hund behandelt wird? Die Demütigungen sind nicht offensichtlich, dafür schön subtil und versteckt. Auf die Solidarität der KollegInnen ist praktisch kein Verlass, denn niemand will seine Stelle riskieren. Dass sich der nächst höhere Vorgesetzte gegen seinen Teamleiter wendet habe ich noch nie erlebt, denn das käme einem Eingeständnis gleich, die falsche Person eingestellt zu haben. 

Den Angestellten bleibt nichts anderes übrig als......sich mit der Situation abzufinden, sich zu arrangieren oder die Stelle zu wechseln. So ist das System, so ist das Leben. Wir alle sind in dieser Welt, auch wenn manche behaupten nicht von dieser Welt zu sein. Ich bin einfach nur enttäuscht dass im allgemeinen sich die Sozialkompetenz auf einem so tiefen Niveau befindet. Sie wird auch mit dem 10. Führungsseminar nicht besser wenn der Charakter nicht stimmt. Meiner Meinung nach sollten Menschen in Führungspositionen besser an sich arbeiten als ihre Mitarbeitenden versuchen nach ihren Vorstellungen zu (ver)formen. Jeder Mensch hat Qualitäten und Gaben. Glück hat, wer einen Vorgesetzten hat der diese erkennt und fördert.

Wer aufhört an sich zu arbeiten......hat aufgehört zu leben. Selbst einem Angestellten, der auf der Karriereleiter auf den untersten Stufen steht kann an sich und seinem Charakter arbeiten. Auch wenn er keine Mitarbeiter führt lernt er so besser mit der Führung seines Chefs umzugehen.

Selbstverständlich......gilt das auch für mich.


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