Die Kunst der Lektüre ¶

#makebooksGREATagain ist eine Aktion in sozialen Medien mit dem Motiv, sich dem Verfall der Lesekultur entgegenzustellen.

Als ehemaliger Antiquar mit eigenem Antiquariatslokal, bibliomanischer Büchersammler, bibliophiler Bibliosophist, als Liebhaber von Bookworms und Bookporns - und als büchervernarrte Leseratte - setzt sich Wortlieb ja schon einige Zeit mit dieser Thematik auseinander.

Zum Beispiel als der PoetenBlog im Jahre 1 nach erst diese Reich-Ranicki den Lese-Anfängern, Buch-Laien, E-Book-Readern und Nicht-Lesern unseren vielseitigen Freund vorstellte... Wir bitten Sie deshalb gleich vorab: Falls Sie mit dem Topic #Bücherlesen nicht vertraut sein sollten, lesen Sie Buchvorstellung! essentielle

Wir gehen jedoch davon aus, dass Sie bereits zu den lesenden Zirkeln gehören und möchten Ihnen nun dieses Buch des amerikanischen Literaturwissenschaftlers, Kritikers und von uns hochgeschätzten Harold Bloom vors Auge halten:

Die Kunst der Lektüre ¶

Lesen macht Spaß. Lesen ist Vergnügen, Genuss, Erotik. Lesen kann man überall, ohne Vorbereitung, ohne Hilfsmittel und ohne Beschränkungen. Beim Lesen lernt man sich selbst kennen. Lesen macht weniger einsam, macht weltoffen, klug, fröhlich, mutig und - wenigstens für eine Weile - glücklich.

C. Bertelsmann Verlag, 2000 gebunden, 314 Seiten
ISBN 9783570003343

Herr Bloom entlehnt seine literarischen Beispiele in diesem Buch den Werken von Tschechow, Hemingway, Nabokow, Blake, Whitman, Keats, Proust, Cervantes, Dostojewski, Ibsen, Faulkner, Pynchon und vielen anderen. Wobei Blooms Lesart eher auf die amerikanische Literatur - unter dem Einfluss seines Lieblingsthemas „Shakespeare" - eingeht, was wir beides jedoch gerade als Reiz ansehen. Die Kritiker sagen, Bloom analysiere „altmodisch" und es sei gar „nicht so leicht verständlich, wie es der Klapptext versprach." - Das sind für uns zwei zusätzliche, gute Gründe, weshalb wir dieses antiquarische Buch empfehlen. Nicht für den Laien, auch nicht für den Profi, aber für die fortgeschrittene Leserschaft.

¶In diesem Sinne:

Der einzige Rat nämlich, den ein Mensch einem anderen in puncto Lesen geben kann, ist der, auf keinen Rat zu hören. - Virginia Woolf


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