"Die Kuh, die weinte – Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück" von Ajahn Brahm (Hrsg.)



Buchvorstellung

"Die Kuh, die weinte – Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück"
Autor: Ajahn Brahm


Auf der Suche nach einem Buch zum Thema Glück, bin ich – dank Inspiration auf einem meiner Lieblingsblogs – auf dieses zauberhafte Stück gestoßen. Das Buch ist zwar nicht "grün", sondern rot ;) hat aber auf alle Fälle einen Blogbeitrag verdient.
Das Buch besteht aus 108 kurzen Erzählungen des buddhistischen Mönch Ajahn Brahm, der über die großen Themen Liebe, Hoffnung, Glück und der Überwindung von Leiden schreibt. Das inspirierende und positiv-stimmende Buch hat sofort mein Herz erwärmt, was vor allem dem grandiosen Humor des Autors zuzuschreiben ist.
An einigen Stellen sanft ermahnend – aber anders, als man es von einem buddhistischen Abt erwarten würde – brachten mir die Geschichten viel Freude und zauberten mir regelmäßig ein Schmunzeln oder Lächeln ins Gesicht. Das Buch lädt auf vielen Seiten dazu ein, innezuhalten, und über den eigenen Lebensweg nachzudenken.
Was mir persönlich sehr gefallen hat, waren die vielen einzelnen Kurzgeschichten, so dass ich über einige Monate Spaß an dem Buch hatte und immer mal einen Text las, anstatt wie die regelmäßige Abendlektüre schnell zu „verheizen“. 
So stand mir der sympathische Mönch einige Monate (vor allem während meinen winterlich-regelmäßigen Saunabesuchen) zur Seite und kam immer mit dem passenden Rat – verpackt in einer kurzen, humorvollen Geschichte – um die Ecke.

„Zwei mangelhafte Backsteine“

Meine Lieblingsgeschichte aus dem Buch heißt „Zwei mangelhafte Backsteine“. Die Backsteine in einer neu errichteten Mauer stehen sinnbildlich für unsere positiven bzw. negativen Charaktereigenschaften und Fähigkeiten. Ich mag die Geschichte deshalb, weil sie den Leser auffordert sich selbst mehr wertzuschätzen und seinen vielzähligen guten Eigenschaften (Backsteinen) mehr Beachtung zu schenken, als den zwei mangelhaften Steinen (seinen wenigen Schwächen, die jeder aber hat).
Immer wenn ich mal wieder selbst mit mir schimpfe und etwas nicht perfekt funktioniert, erinnere ich mich an diese kleine Geschichte und denke an meine vielen, tollen Backsteine, anstatt ausschließlich die beiden „schlechten“ zu sehen. Klappt natürlich nicht immer, aber auch das ist OK ;)
Fazit: Diese wundervolle Sammlung von lebensfrohen Botschaften, ist jedem zu empfehlen, der auf der Suche nach Glück und offen für buddhistische Sichtweisen ist. Das Buch ist geschrieben ohne religiösen Fachjargon und dafür mit viel Herzlichkeit und Humor.
Was haltet Ihr von Büchern zum Thema Glück und Selbstfindung – seid Ihr offen dafür?
Ich wünsche Euch stets ein gutes Buch zur Hand. Eure Mä ***

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