Die Kriminalitätsstatistik in Zeiten des Wahlkampfs

Viele Medien reagierten geschockt auf den Bericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2016, die Bundesinnenminister de Maizière am 24. April 2017 vorlegte. Die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer stieg um 50 Prozent an, sie sind überrepräsentiert in der Verbrechensstatistik, besonders bei Delikten wie Taschendiebstahl oder Gewaltkriminalität auffällig. Die Warnungen populistischer Gruppen, dass die Zuwanderung eine Welle von Kriminalität über Deutschland bringen würde, schienen sich zu erfüllen. Doch man sollte bedenken, dass Wahlkampf ist, und der Bundesinnenminister sich gegen den politischen Feind auf der Linken in Position bringen muss. Doch wenn man sich die Zahlen genauer ansieht, bleibt von der Welle krimineller Zuwanderer nicht viel übrig. Im Einzelnen: Gastbeitrag bei den neulandrebellen

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