Die Kernfrage für wirkungsvolle Kommunikation

Die Kernfrage für wirkungsvolle Kommunikation

Kernfrage für wirkungsvolle Kommunikation // Photo by Donald Giannatti

Es gibt manche Fragen, die sich über die Jahre als Essenz destillieren. Eine davon stammt von meiner Frau Rebekka, die als Positionierungsexpertin NGOs hilft wirkungsvoller zu kommunizieren. Folgende Frage stammt von ihr (und ja, sie ist buchbar > auch für andere Kunden ;). Diese vier Aspekte gilt es für jedes Event neu zu klären. Simpel, hat es aber in sich.

Kernfrage für wirkungsvolle Kommunikation:

"Welche BOTSCHAFT

soll welche ZIELGRUPPE

über welche KANÄLE erreichen,

damit welche WIRKUNG erzielt wird?"

Wie heißt es so schön: Einfach geniale Dinge sind genial einfach. Man muss nur erstmal dahin kommen.

Es gilt also immer wieder diese eine Kernfrage für wirkungsvolle Kommunikation zu klären.

Der Teufel steckt natürlich im Detail. Aber wer diese vier Aspekte beantwortet wird Erfolg mit seiner Kommunikation haben. Versprochen. Brief und Siegel. Dazu folgende Gedanken zur Verdeutlichung:

1. Botschaft

Erinnerst du dich an die Botschaft von Barack Obama in seinem Wahlkampf? Genau, ganze drei Worte. Und im letzten Wahlkampf? Was waren die vier Worte von Trump? Richtig. Und welche Botschaft hatte Hillary Clinton? Eben. Viele. Am Ende aber keine. Keine, die im Kopf blieb.

Wirklich wichtige Botschaften lassen sich in drei bis vier Wörter sagen, maximal einen Satz. Was ist die Headline, die BILD oder DIE ZEIT von deinem Event publizieren wird? Die Kunst liegt in der Reduktion. Alles unwichtige weglassen. Sag WORUM es geht. Und am besten: WARUM hat das Bedeutung? Eine Vision ist ein Bild der Zukunft, welches Begeisterung in mir auslöst. Inspiriere mich. Ohne Herzblut geht's nicht, behauptet Theo Eißler. Und damit hat er Recht.

2. Zielgruppe

Wen die Botschaft klar ist muss geklärt werden für wen diese gedacht ist: Wer genau ist die Zielgruppe? Nicht alle von 12 bis 120 Jahre. Nicht alle Deutschen. Nicht alle. Mach es spezifisch: Erstelle Personas. Welche Bedürfnisse haben diese? Welche Lebensrealität erleben diese? Für wen ist diese Botschaft relevant? Weg vom Sender hin zum Empfänger: Interessiert dieser sich überhaupt dafür? Noch einen Schritt weiter: Wie müsste die Botschaft umformuliert werden, damit sie die Zielgruppe interessiert?

Die Kernfrage für wirkungsvolle Kommunikation

Photo by Markus Spiske on Unsplash

3. Kanal

Die selbe Botschaft mit den definierten Zielgruppen wird per se ganz unterschiedlich rezipiert. Der 85jährige Professor wird die Nachricht eher in der ZEIT lesen. Die 14jährige Schülerin wohl eher beim scrollen auf Instagram. Der Vater ebendieser eher auf RTL oder in der Tagesschau sehen. Oder doch auf Spiegel Online? Wir merken: Es gilt in verschiedenen Formaten und Konstellationen zu denken: Bewegtbild, Text, Bild und/oder ein Live-Erlebnis? In Echtzeit auf einem Event oder per Livestream? Jeder Kanal hat seine Eigenheiten und unterschiedliche Interaktionswege.

4. Wirkung

Das Wichtigste von allem ist durch Klarheit und Emotion ein Gefühl zu erzeugen, welches zu einer Veränderung führt. Die Frage lautet: Was soll durch die eine Botschaft auf dem passenden Kanal bei welcher Zielgruppe ANDERS sein als es VORHER war? Wie genau sieht der nächste Schritt aus? Was ist der Call to Action?

Fazit: Wenn diese vier Punkte, vor allem aber die Handlungsaufforderung fehlt, ist alle Kommunikation wirkungslos.

Frage: Gibt es eine Botschaft die dir heute noch im Kopf ist? Wenn nicht: Erinnerst du dich noch an die Antwort, die dir deine erste Liebe gegeben hat? Ja oder nein? 😉 Welche Kampagne hat dich überzeugt? Welches Live-Erlebnis geht dir nicht mehr aus dem Kopf. Warum?

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