Die Kanzlerin „Person des Jahres“ und die NATO der Feind Nr. 1

Von Fritze

Die britische Zeitung The Times kürte die deutsche Kanzlerin zur „Person des Jahres“, mit der Begründung des Einflusses zum russischen Staatspräsident Putin. Sie hätte unerschütterlich in stundenlangen Gesprächen auf ihm eingewirkt, so stand es in den Zeitungen geschrieben. Doch was hat die deutsche Kanzlerin gemacht? Sie hat in stundenlangen Gesprächen die amerikanischen Interessen bei Putin vertreten, sie war das Sprachrohr Obamas weil der USA Präsident keine Lust verspürte direkte Gespräche zwischen den beiden Weltmächten zu führen.

Friedensbildende Maßnahmen sehen anders aus als lediglich Androhungen von Sanktionen und NATO Stärke verbal gegenüber Russland zu zeigen und die Ukraine als friedliebendes Land darzustellen, deren Politiker nur den transatlantischen Befehlen unterstehen.

Wie sehr die Ukraine unter amerikanischen Einfluss steht, beweist die Aufhebung des blockfreien Status verbunden mit einem schnellen NATO Beitritt. Für die USA ist die Ukraine de facto bereits ein NATO Staat, denn das Pentagon unterstützt die Ukraine mit schweren und modernen Waffen. Der Bürgerkrieg soll nicht beendet werden, sondern sich möglichst noch ausweiten. Den Rüstungslobbyisten wird es erfreuen und die NATO Befehlshaber sind für jeden Krieg dankbar. Das die Ukraine pleite ist muss den USA nicht interessieren, denn die EU übernimmt die Kosten zur Stützung der amerikanischen Rüstungsindustrie gerne. Schließlich sehnen die polnischen und baltischen Politiker den NATO und EU Beitritt der Ukraine freudestrahlend herbei und wahrscheinlich damit auch den Krieg.

Für Deutschland hat sich die NATO nach der Beendigung des kalten Krieges als Feind Nr. 1 entwickelt. Mit der NATO Osterweiterung im Verbund mit „amerikatreuen Politikern“ an der Spitze vieler osteuropäischer Staaten bildet die NATO nicht nur eine Bedrohung gegen Russland, sondern für ganz Europa. In einem negativen Verhältnis europäischer Staaten zu Russland liegt der große Vorteil der USA, militärisch und wirtschaftlich. Deshalb waren von deutscher Seite aus, auf transatlantischen Befehl, fast alle wirtschaftlichen Kontakte zu Russland zu unterbinden. Hier zeigte sich die Kanzlerin mit ihrem Politikerstab, auch gegen ihre Lobbyisten und große Teile des Volkes gerichtet, Amerikatreu gehorsam. Dafür erhielt sie jetzt natürlich die Auszeichnung der britischen Times, denn Großbritannien verbindet schon lange vor den osteuropäischen Staaten eine direkte transatlantische Verbundenheit.

Dauerhafter Frieden in Europa ist nur mit der überfälligen Auflösung der NATO zu erreichen. Russland besitzt keinen Warschauer Pakt mehr und die ehem. Warschauer Pakt Staaten sind zur NATO übergelaufen und haben sich kriegsfördernd in die gedrehte Richtung entwickelt. Das ist zum Vorteil der USA gegenüber Russland, aber unterliegt der Gefahr einer totalen Zerstörung Europas. Europa muss mit Russland, was auch ein Teil Europas ist, friedlich zusammen leben, ohne NATO und transatlantischen Einfluss. Europa im Verbund mit Russland würde es ohne den transatlantischen Einfluss wirtschaftlich, geistig und kulturell weitaus besser ergehen, jedoch zum Nachteil der USA. Dann würde für alle in Europa ersichtlich, was für ein „Freund“ der transatlantische Kriegstreiber ist.