Die Homo-Ehe in Deutschland

Von Gegeninformation @Gegeninfo

Bei den Katholiken und Evangelisten wird zurzeit über die Homo-Ehe gestritten. Besonders, weil Homosexualität in Teilen der Bibel geächtet wird. Manche Kirchenvertreter sind der Eheschließung homosexueller Paare nicht mehr abgeneigt. Der Streit ist alt aber wurde neu entfacht, durch die Volksabstimmung im katholischen Irland zur Homo-Ehe – bei der die Mehrheit für die Homo-Ehe stimmte.

Die Forderung nach Gleichberechtigung

In Deutschland ist es erlaubt, wenn zwei gleichgeschlechtliche Paare in einer Beziehung leben. Die Partnerschaft wird offiziell eingetragen und anerkannt vom Staat. Das Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft (kurz genannt Lebenspartnerschaftsgesetz). Über die gleichen Rechte wie heterosexuelle Paare verfügen sie noch nicht. Unter anderem ist das adoptieren eines fremden Kindes in Deutschland bisher nicht erlaubt und in Kirchen kann nicht geheiratet werden. Das will die Gleichberechtigungsbewegung ändern. Kirchen gibt es in Deutschland die aufgeschlossen sind aber eben nicht alle. Die Kirchenoberhäupter müssen den Konflikt unter sich klären und zu einer Einigung kommen.

Es gibt Psychologen, die der Ansicht sind, ein Kind benötigt beide Elternteile zum Gesunden aufwachsen. Das nehmen oft die Gegner als Argument im Kampf gegen das Adoptionsrecht bei Homosexuellen. Eine Studie hat letztes Jahr herausgefunden, dass die Gesundheit der Kinder bei homosexuellen Paaren nicht negativ beeinträchtigt ist.

Rechte und Konservative mobilisieren

Rechte und konservative Gruppierungen machen mobil gegen die Homo-Ehe. Es ist eigentlich nicht neu. Oft schon haben diese dagegen protestiert, wie auch gegen Gender-Mainstream. Die Gegner der Homo Ehe werfen den Befürwortern vor, keine wirklichen Argumente zu haben und sie seien eine Minderheit, die sich jetzt als Mehrheit darstellen will.