Die heilsbringende Unabhängigkeit wird über Nacht einen modernen europäischen Staat schaffen, sagt Artur Mas.

Denn dann können moderne, zivilisierte Katalanen Entscheidungen auf Weltniveau treffen. Ein paar Sachen dürfen sie ja heute schon entscheiden:
Wie sieht es also dort aus, wo Katalonien seit fast dreissig Jahren zuständig ist?

Nehmen wir mal die Gefängnisse, die Haftanstalten: „Was Du nicht willst, das man Dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu!“

Den Spruch kennt wohl jeder und man sollte annehmen, dass ein rechter katalanischer Victimist, der das Leiden und die Ungerechtigkeit angeblich täglich am eigenen Leibe erfährt, hier besonders sensibel wäre, doch weit gefehlt!

Das Komitee zur Verhinderung der Folter des Europa-Rates, CPT hat Ende April einen Bericht erstellt über einen Besuch des berühmt-berüchtigten Gefängnisses „Modelo“ in Barcelona.

Das Gefängnis hat eine offizielle Kapazität von 1.100 Plätzen. Es war zum Zeitpunkt des Besuches des CPT im Dezember 2012 mit 1.781 Gefangenen um 62 Prozent überbelegt.

Es fehle beständig an jeder Intimität. In der zweiten Etage seien die Zellen jeweils mit 5 Gefangenen belegt. In der ersten Etage gäbe es 31 Zellen von 9 Quadratmetern, die sogar mit je 6 Gefangenen belegt seien, was für jeden einen Raum von 1,5 Quadratmetern „zum Leben“ bedeute! Man verlangt zumindest die Toilette abzutrennen um ein Mindestmaß an Intimität zu gewährleisten. Bei Legehühnern nennt man dies Käfighaltung…

Es habe zahlreiche Beschwerden über schlechte Behandlung und Misshandlung gegeben. Besonders in der 6. Etage, wo die Häftlinge interne Arreststrafen absäßen, habe es 2012 sogar 65 Mal, also durchschnittlich mehr als einmal pro Woche die sogenannte „Fixierung“ gegeben. Dabei sei es 2011 sogar zu einem Todesfall gekommen, den man jedoch als einen „natürlichen Tod“ verbucht habe!

Der Deliquent wird bäuchlings, das Gesicht nach unten, mit an den Leib angelegten Armen und geschlossenen, ausgestreckten Beinen mit Leinentüchern ans Bett gefesselt, zuweilen zusätzlich mit einer Eisenkette unterhalb der Schultern und so, in diesem Zustand sich selbst überlassen. Er würde von den Wärtern alle dreissig Minuten und vom Sanitätspersonal alle vier Stunden überprüft.

Diese „Fixierung“ ist nicht nur inhuman sondern auch illegal, denn in den geltenden Gesetzen und Verordnungen Kataloniens nicht vorgesehen! Gemacht wird es trotzdem. Man könne diese „Fixierung“ deshalb als inhuman und entwürdigend wenn nicht gar der Folter vergleichbar bezeichnen.



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