Die Eurowährung macht Deutschland erpressbar und hätte nie zur Einführung gelangen dürfen

Von Fritze

Es sind gemessen an der Gesamtzahl der Einwohner im deutschen Staat nur wenige die Politik über Jahre verfolgen und ihre Kenntnisse nicht nur ausnahmslos aus den Staatsmedien beziehen. Nur dieses Gesamtverhalten sicherte und sichert den etablierten Parteien ihren stetigen Erhalt der Macht und konnte Lügen zu geglaubten Wahrheiten umfunktionieren.

Die Eurowährung war von Geburt an eine Fehlkonstruktion, die zwangsläufig irgendwann scheitern muss. Eine Währung die von Anfang an auf politische Lügen aufbaut, bleibt ein für immer bestehender Risikofaktor. 1998 hielt der damalige Bundeskanzler Kohl vor dem Parlament eine Brandrede, die eine überwiegende Mehrheit der Abgeordneten zur Euro Einführung ausreichte. So wurde 2002 der Euro von Politikern, an dem Volk vorbei, in Deutschland eingeführt, besaß damals eine politische Mehrheit, aber keine Mehrheit im Volk. Es gab bereits damals mehrere namhafte Ökonomen, die auf die unabwägbaren Schwierigkeiten einer gemeinsamen Währung bei wirtschaftlich ungleichen Staaten verwiesen. Doch Politiker denken nicht logisch, sondern ideologisch. Währungsschwankungen für den Handel sollten entfallen und der Franzose beruhigt werden, denn die starke DM war dem Franzosen schon immer ein Dorn im Auge. Es sollte gleichzeitig ein Dankeschön an Frankreich für die Zusammenführung der Staaten BRD und DDR sein, dass zwar in Moskau und Washington entschieden wurde, aber den Franzosen ein Zeichen der Freundschaft setzen sollte, was heute teuer zu bezahlen ist. Ferner vertraten die Politiker die irreführende Ansicht, dass eine gemeinsame europäische Währung die Angleichung der unterschiedlichen Lebensbedingungen innerhalb der Staaten automatisch herstellt. Doch diese Angleichung geschah keinesfalls automatisch, sondern mit den Hilfen der Banken in Verbindung mit der Verteilung von faulen Krediten, für diese die Staaten in Haftung standen bzw. stehen. Der einzige Gewinner war und ist das Kapital, welches jetzt über Rettungsschirme für ihre „Verzockerei“ von den Steuerzahlern und Rentnern zu stützen ist.

2010, acht Jahre nach Einführung, wurden die politischen Eurofehler dann endgültig ersichtlich. Die Griechenlandrettung kam und der EFSF wurde gegründet, mit einer deutschen Haftung von 123 Milliarden Euro. Aus dem EFSF bekam Irland 85 Milliarden Euro, Portugal 78 Milliarden Euro und Griechenland weitere 109 Milliarden Euro. 2011 beginnt die EZB mit dem Ankauf von Staatsanleihen, 2012 erhält Griechenland das zweite Rettungspaket von dem EFSF und Spanien 100 Milliarden Euro. Im gleichen Jahr beschließt der Bundestag den ESM. 2013 erhält Zypern 10 Milliarden Euro und 2014 beschließt der Bundestag die Bankenunion. 2015 erhält Griechenland das dritte Rettungspaket von 86 Milliarden Euro. 2017 durchbrachen dann die Target2 (Zahlungsverkehrssystem zwischen den europäischen Zentralbanken) Salden die 900 Milliarden Euro Marke.

Was kostet denn nun den deutschen Steuerzahler der politisch produzierte, gewollte und gewünschte Eurowahnsinn?

EFSF (Europäische Finanzstabilisierungsfazilität):
Die EFSF hat an Irland, Portugal und Griechenland Darlehen von insgesamt rund 174,6 Mrd. Euro geleistet. Dafür haftet Deutschland mit bis zu 93,6 Mrd. Euro.

ESM (Europäische Stabilitätsmechanismus):
Das anfängliche Stammkapital des ESM beträgt 700 Milliarden Euro. Die Bundesregierung geht von einer Haftungsobergrenze Deutschlands von 190 Milliarden Euro aus. Nach anderen Rechtsauffassungen haftet Deutschland unbegrenzt.

Target 2
Als Target 2 wird das Zahlungsverkehrssystem zwischen den europäischen Zentralbanken bezeichnet. Die Forderungen der Bundesbank gegenüber den anderen Zentralbanken betragen in Summe mehr als 923 Mrd. Euro. Wenn diese Forderungen ausfallen, haftet dafür die Bundesrepublik Deutschland.

Niedrigzinsen
Die DZ Bank berechnete 2017, dass die deutschen Sparer seit 2010 auf rund 436 Milliarden Euro an Zinsgewinnen verzichten mussten.

Bankenunion
Der Abwicklungsfonds (SRF) soll bis 2024 Mittel auf rund 55 Mrd. € wachsen. 55 Mrd. Euro deutscher Beitrag zum Abwicklungsfonds.

Quelle: ZivileKoalition

Der Euro hat für den Durchschnittsbürger keine ruhmreiche Geschichte hinter sich und bedeutet im Endeffekt lediglich, so wie bei allen politischen Entscheidungen, zahlen für die Fehler der Politiker. Die Politiker haben Deutschland erpressbar gemacht und Deutschlands Bürger für die Schulden aller Euro-Staaten in Haftung genommen. Zerfällt der Euro, dann sind alle Forderungen abzuschreiben, denn die Schuldnerländer werden nie an Deutschland ihre Schulden zurückzahlen. Die Politiker müssen einschneidende Maßnahmen ergreifen um die dann bankrotte Bundesbank zu frischen Geld zu verhelfen. Die Renten aus den Pensionskassen sind verloren, die Spareinlagen total entwertet und wer eine Immobilie besitzt muss eine Zwangshypothek aufnehmen. Deutschlands Politiker haben dann durch ihre verfehlte EU- und Europolitik den deutschen Arbeitnehmer und Rentner enteignet, trotz lebenslanger Arbeit der Armut ausgesetzt. Aber was für Politiker noch viel schlimmer ist, sie müssten ihre jahrelangen Lügen dem Volk offenbaren und deshalb wird der Euro bis zum endgültigen Zusammenbruch des gesamten europäischen Wirtschaftssystem gerettet. Die südlichen EU-Staaten können Deutschland noch eine ganze Weile erpressen und der deutsche Steuerzahler wird zahlen und am endgültigen Ende des Euros zusätzlich total enteignet. Die Politik hat mit der Eurowährung ein System erschaffen, wobei Deutschland auf lange Sicht nur verlieren kann.