Die eine Feder war zu viel!


Die eine Feder war zu viel!                                                                 Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht. Heinrich Nordhoff
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
"Die eine Feder war zu viel!"

"Eine Legende aus der Wüste erzählt die Geschichte eines Mannes, der in eine andere Oase ziehen wollte.
Er begann sein Kamel zu beladen. Er belud es mit Teppichen, seinen Küchengerätschaften, seinen Truhen mit Kleidern - und obwohl die Last gewaltig war, ließ das Tier es zu.

Kurz bevor sie aufbrachen, fiel dem Mann noch eine schöne blaue Feder ein, die ihm sein Vater geschenkt hatte. Er holte sie und legte sie auf den Rücken des Kamels. Da brach das Tier zusammen und starb.
"Mein Kamel bricht unter einer Feder zusammen", dachte der Mann und schüttelte verständnislos den Kopf."

Ihr Lieben,
vor einiger Zeit wurde ich gefragt, welches meine Lieblingsgeschichte ist unter all den Geschichten, die ich bisher erzählt habe und ich berichtete davon, dass die Geschichte von der Schneeflocke, die als letzte auf einen Tannenast fällt und damit diesen zum Abbrechen bringt, meine Lieblingsgeschichte ist, weil sie verdeutlicht, dass es auf den kleinen und geringen Einsatz eines jeden Einzelnen von uns ankommt, wenn es darum geht, diese Welt ein wenig heller zu gestalten, dieser Welt ein wenig mehr menschliche Wärme zu geben. In dieser heutigen Geschichte geht es um etwas Ähnliches. Hier geht es um eine kleine unscheinbare Feder, die bei dem Kamel das Maß der Last ins nicht mehr Tragbare steigert und das Kamel tot zusammenbrechen lässt.
Wir begegnen täglich vielen Menschen, vorrangig unseren eigenen Kindern und Enkelkindern, unserer Partnerin/unserem Partner, unseren Freunden, Bekannten und vielen anderen Menschen.
All diese Menschen haben oft an ihrem Schicksal, an Problemen, an Schwierigkeiten und an sonstigen Nöten zu tragen. Unsere Kritik, die wir an ihnen äußern, unser locker dahin gesagter negativer Spruch kann "die kleine Feder" sein, die diese Menschen zusammenbrechen lässt.
Wir sollten daran besonders in der Erziehung unserer Kinder und Enkelkinder denken.
Statt sie zu kritisieren, statt abfällige Sprüche zu äußern ("aus Dir wird nie etwas Gescheites", "Du machst immer alles falsch", "Du bist noch zu klein"), sollten wir sie mit ermutigenden Sätzen jeden Tag  positiv aufbauen, jeden Tag ihnen Mut machen, jeden Tag sie wissen lassen, dass wir hinter ihnen stehen, sie jeden Tag wissen lassen, dass sie uns vertrauen dürfen.
Ich wünsche Euch heute einen fröhlichen, unbeschwerten und mutigen Tag und grüße Euch alle ganz herzlich
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand

Die eine Feder war zu viel!

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt



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