Die Angst vor meiner eigenen Größe

Von Helmutmuehlbacher

Diesmal beginne ich gleich mit einem Zitat eines wundervollen Freundes aus Bremen

Blicke in den Spiegel und auf Dein Äußeres und Du wirst feststellen: Ich bin nichts Besonderes. Blicke in Dein Inneres und Du wirst feststellen: Du bist etwas Besonderes, Du musst Deine inneren positiven Kräfte nur aus dem Gefängnis Deiner Angst befreien!”
Alexander Rykow

 Nachdem ich schon geschrieben habe, dass ich eine große Vision habe und diese auch jetzt umsetze, habe ich mir die Frage gestellt, warum es über ein Jahr gedauert hat, bis ich mich getraut habe dieses Buch zu schreiben. Eine kleine Hilfe sind mir die Worte von Nelson Mandela gewesen, die ich euch hier gerne wiedergeben möchte.

„Unsere tiefgehendste Angst ist nicht, wir könnten ungenügend sein.

Unsere tiefste Angst ist, über alles Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten Angst macht.
Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?

Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?
Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich klein zu machen, damit andere um dich herum sich nicht unsicher fühlen.

Wir sind alle dazu bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.

Wir sind geboren, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.

Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart von selbst andere.“

(Nelson Mandela – ehem. Staatspräsident Südafrika, Antrittsrede 1994)

Als ich am 26.06.2010 meinen ersten Dankbarkeits Stammtisch in unserem Heimatort gegründet habe, machten sich viele Menschen über mich lustig und ich wurde stark kritisiert. Andere wiederum lächelten über mich und einzelne Menschen haben mir in einem Vieraugengespräch erzählt, sie wären gerne gekommen, haben sich aber nicht getraut, wegen dem Gerede der Leute. Einige aus meinem nächsten Umfeld haben sich sogar für mich geschämt.

Daraufhin habe ich mich zurückgezogen und begann wie früher wieder Bücher zu lesen, sowie mich noch mehr auf unseren Bauernhof zu konzentrieren. Ich absolvierte die Ausbildung zum Kuhpraktiker, versuchte so viel wie möglich von diesem auch auf unserem Hof umzusetzen und hatte dabei wieder einmal einen riesigen Erfolg. Gemeinsam mit meiner Frau absolvierte ich einen Klauenpflegekurs, montierten für heiße Tage insgesamt 4 Kuhduschen in unserem Stall. Machten einige kleine bauliche Verbesserungen und stellten die Fütterung teilweise um. Nachdem wir dies alles getan haben, berichtete die größte Tageszeitung unseres Landes von unserem Paradies für Tiere und auch in einigen anderen Zeitschriften wurde von unseren Tieren berichtet. Weiters durfte ich auch einen Vortrag in der Landwirtschaftsschule in Kleßheim halten, in jener Schule in die ich selber gegangen bin, um die angehenden Meister, über Stallseminare und das Wohlfühlen der Tiere auf dem Bauernhof zu informieren. mehr dazu hier http://freude-im-leben.blogspot.com/2011/05/selbstdarstellung-oder-was-konnten-denn.html

Dazu habe ich dann noch mit meinem Freund Jürgen Tesch aus Freiburg eine neue Homepage gestaltet und die Begleitung mit Herz und Liebe ins Leben gerufen. Immer mit dem Gedanken irgendwann wieder Dankbarkeits Stammtische zu gründen. Um nicht wieder in Konflikt mit mir sehr wichtigen Menschen zu kommen, wurde darüber nie mehr gesprochen. Nachdem ich die letzten Seiten dieses Buches schon meiner Vision gewidmet habe, spreche ich nun klipp und klar aus, dass es mein Ziel ist, weltweit Dankbarkeits Stammtische im Zeichen der Sonne im Herzen zu gründen. Ich stehe jetzt voll und ganz dazu.

Meinen Kritikern die mich einen “Nichts Nutz, einen Versager, einen Träumer usw. nannten und jenen Menschen die sich für mich sogar schämten, möchte ich nun DANKE sagen: Ihr habt mich dadurch nur noch viel stärker gemacht und dazu noch gleich zu diesem Buch mit beigetragen. Ja ich gebe zu, dies hat mich unglaublich in meinem Herzen verletzt, wenn es geheißen hat, der ist nicht mehr normal.

Gott sei DANK bin ich nicht mehr normal, wenn ich mir ansehe, wohin uns diese Normalität gebracht hat.

Soll ich mich etwa schämen, dass

  • wir für unsere Tiere ein echtes Paradies errichtet haben, mit Hilfe vieler wunderbarer Menschen
  • wir seit 6 Jahren nur mehr Homöopathie verwenden und keine Antibiotika mehr
  • wir über € 500.000.- in unseren Bauernhof investiert haben und 90 % des Geldes im Umkreis von 10 km bliebe, also in der Region. (kein einziger Unternehmer war beim Dankbarkeits Stammtisch dabei)
  • ich durch die viele Medienpräsenz und meine Überzeugung für unsere wertvollen Lebensmittel sowohl hier als auch im Internet unbezahlbare Werbung für uns Bauern mache. (nur ein einziger Landwirt, nämlich mein Schwager und Schwägerin waren beim Dankbarkeits Stammtisch dabei- das tut natürlich innerlich weh)
  • dass ich im Internet die Homepage www.freude-im-leben.com gegründet habe, die bereits über 200.000mal besucht wurde und die vielen Menschen schon viel Freude bereitet hat.
  • dass ich die Begleitung mit Herz ins Leben gerufen habe und damit schon vielen Menschen persönlich helfen konnte, nur für freiwillige Spenden.
  • dass wir unsere Kinder (14 und 16) nicht erzogen, sondern im Leben begleitet haben, sodass sie jetzt schon sehr selbstständig und voller Freude durchs Leben gehen
  • dass ich mehr Freude, Dankbarkeit und vor allem Liebe in diese Welt bringe.

Liebe Leserinnen und lieber Leser ich kann dir nur sagen, ich bin stolz darauf und vor allem dankbar, dass ich dies TUN darf. Ich nehme voller Freude und demütig meine Fähigkeiten und Talente an,um diese Welt ein wenig verbessern zu dürfen. Vieles habe ich schon getan,vieles bleibt noch zu TUN. Am Ende dieses Buches, werde ich dir erklären, was auch du TUN kannst. Sollten sich andere nun für mich schämen und die Dankbarkeits Stammtische weiterhin als Sekte bezeichnen, dürfen sie das ruhig. Es ist ihre Entscheidung und ihre Wahrheit. Ich habe mittlerweile gelernt auch für Kritik dankbar zu sein und auch jene Menschen bedingungslos zu lieben, die mich nicht verstehen wollen oder verstehen können.

Für all jene Menschen, die mehr FREUDE, LIEBE und DANKBARKEIT in ihrem Leben haben wollen, sind die Dankbarkeits Stammtische gedacht. Gemeinsam können wir vieles zum GUTEN wenden. mehr dazu hier http://freude-im-leben.com/Dankbarkeits_Stammtisch_Zusammenfassung_Ablauf.pdf

Heute ist normal dass ein Mario Barth in Dortmund das Westfalenstadion mit 40 000 Zusehern sowie das Olympia Stadion in Berlin mit 60.000 Zusehern vor allem Frauen füllt, indem er 3 Std Witze über Frauen macht. Wo bleibt da der Respekt und die Wertschätzung den Frauen gegenüber, von Liebe zu den Frauen will ich gar nicht sprechen, denn die Leute wollen einfach nur unterhalten werden.

Für Dankbarkeits Stammtische, wo es um Fröhlichkeit, Schönheit, inneren sowie äußeren Reichtum, Wertschätzung, Lebensfreude, den Friede im Herzen, um Lebensqualität, Hilfe zur Selbsthilfe, Achtsamkeit, Gesundheit, der Sonne im Herzen und vor allem um bedingungslose Liebe geht, hat man nur ein Lächeln über und erklärt mir, das sei nicht normal.

Stellt euch doch einmal nur vor, unserer Gesellschaft und den Menschen wären diese oben genannten Werte genauso wichtig, wie Witze über Frauen, dann wären bei einem Eintritt von € 10.- für Dankbarkeits Stammtische unter der Sonne im Herzen in Dortmund € 400.000.- für Lebensfreudeprojekte und in Berlin € 600.000.- für Menschen denen es nicht so gut geht wie uns, zur Verfügung gestanden.

Bitte versteht mich nicht falsch,ich gönne Mario Barth diesen Erfolg und das Geld von Herzen. Er versteht es die Menschen zu unterhalten, es ist sein Talent und darin ist er großartig. Meine Absicht ist einfach nur euch ein wenig zum nachdenken zu bringen, was ist normal in unserer Gesellschaft.

zum Abschluss noch ein paar wundervolle Worte meines Freundes Werner Forneberg zu diesem Thema.

Ihr Lieben,ich gehöre noch zu der Generation, die mit dem Spruch groß wurde: „Eigenlob stinkt!“

Man durfte nicht zu dem eigenen Können, den eigenen Fähigkeiten, den eigenen Talenten stehen. Wer das tat, galt als „Angeber“. 

Dabei gibt es nichts Wunderbareres, als wenn ein Mensch tief in sich entdeckt, was

Das Licht in sich selbst entdecken

für wundervolle Talente er in sich hat, wenn er entdeckt, zu welcher Liebe er fähig ist, wenn er merkt, dass er mit seinem Licht diese Welt erhellen kann. 

wenn ich Euch manchmal in meinen Betrachtungen zurufe, dass Ihr alle, jeder Einzelne von Euch, etwas ganz Besonderes seid, dann ist das nicht so dahin geredet, sondern das kommt aus meinem tiefsten Herzen und NIEMALS meinte ich etwas ernster!!!

Schaut mich an: 
In meiner Kindheit und Jugend hat man mich wie den letzten Dreck behandelt, hat mir gar nichts zugetraut und sehr häufig hörte ich den Satz: 
„Du bist nicht mehr wert als ein Stück Scheiße!“ 

Ich saß, – wenn auch auf eine ganz andere Art und Weise -, wie Nelson Mandela im Gefängnis! 

Hätte ich auf alle diese Menschen gehört, die mich verachteten und auf mich herabblickten, hätte ich mir entweder das Leben genommen oder wäre in Depressionen versunken.

Ihr Lieben, nehmt Euch die Zeit, die Talente in Euch zu entdecken und lasst Euch nicht entmutigen durch die, die Euch einreden wollen, Ihr hättet keine Talente, keine großartigen Fähigkeiten.

Ich glaube, dass Nelson Mandela recht hat, dass wir sogar Angst davor haben, zu entdecken, zu welch wunderbaren Taten wir fähig sind. Lasst uns mutig auf unserem Weg voranschreiten und uns etwas zutrauen. 

Deshalb rufe ich noch einmal jedem Einzelnen von Euch zu: 
„DU bist etwas ganz Besonderes, glaube es nur endlich und fange an, den Schatz in Dir zu heben!“

mit diesen wunderbaren Worte von Werner, möchte ich dieses Kapitel  schliessen und euch schon das nächste Kapitel schmackhaft machen, indem es um den Glaube an sich selbst geht.