Die 10 besten Blackjack Tipps für Anfänger

Blackjack-Tipps mit denen Du Geld sparst!

Die Blackjack Tipps von Radek Vegas zeigen Dir, wie du mit diesen einfachen Handgriffen dein Blackjack-Spiel verbessern kannst und so weniger Geld verlierst und auf lange Sicht mehr Geld gewinnst.

1. "BLACKJACK PAYS 6:5" MEIDEN!

Normalerweise erhält man bei einem Blackjack das 1,5-fache des Einsatzes als Gewinn. Dieses Auszahlungsverhältnis steht auf dem Tisch aufgedruckt mit "Blackjack pays 3:2". Seit einigen Jahren steuern die Casinos dagegen und bieten vieler Orts ein Auszahlungsverhältnis von 6:5 an. Dadurch bekommt man allerdings im Falle eines Blackjacks für einen 10 Dollar Einsatz gerade mal 22,50 Euro, während es bei einem 3:2-Payoff-Tisch 25 Euro sind. Man verschenkt also jedes Mal Geld, wenn man sich an einen Blackjack-Tisch mit einem Auszahlungsverhältnis von 6:5 setzt.

Radeks Blackjack-Tipp: Spiele nur an Tischen mit einem Auszahlungsverhältnis von 3:2.

2. DECKANZAHL

Nicht nur, wenn man Karten zählen kann, ist es von Vorteil, wenn wenige Karten im Spiel sind. Ein Kartendeck besteht aus 52 Karten. In Casinos wird allerdings ganz selten ein sogenanntes Single-Deck-Spiel angeboten. Meist befinden sich vier, sechs oder noch mehr Kartendecks im Kartenschlitten zur Linken des Dealer, von dem aus sie einfacher ausgeteilt werden können. Mit der Anzahl der Kartendecks steigt der Hausvorteil des Casinos, was für den eigenen Geldbeutel also schlecht ist.

Radeks Blackjack-Tipp: Je weniger Kartendecks, desto besser!

3. TISCH-WAHL

Neben dem Auszahlungsverhältnis beim Blackjack sollte man auch einen Blick auf die Gesellschaft am Tisch, ihre Laune und ihre Chipstände werfen. Spielen an einem Tisch viele Spieler, kann es nicht so schlecht laufen. Idealerweise ist die Stimmung am Tisch gut und die Spieler haben ein Lächeln auf den Lippen. Selbst, wenn man hier nicht als reicher Mann aus dem Casino geht, hat man zumindst einen unterhaltsamen Abend. Befinden sich dann vor den Spielern auch noch stapelweise Jetons, scheint es sich um einen guten Tisch zu handeln, bei dem das Casino eventuell einen ausgibt.

Radek Blackjack-Tipp: Tisch mit vielen Spielern mit vielen Chips und guter Laune suchen.

4. VERLUST-STOP-LIMIT SETZEN

Bevor man ins Casino geht und sich an einen Blackjack-Tisch setzt, sollte man sich ein Stop-Limit setzen. Das signalisiert einem, wenn man eine Pechsträhne hat und das Glück zu Ende ist. Dann sollte man aufhören. Als Faustregel gilt, dass man aufhören sollte, wenn man drei große Einsätze in Folge verloren hat. Glücksspiel-Experte Oswald Jacoby hat dazu die QUITTING CURVE entwickelt. Sie besagt, dass man nach einem 20%igen-Verlust des Top-Werts aufhören sollte. Wenn man zum Beispiel mit 100$ anfängt und zwischen zeitlich 150$ hat, dann hört man auf, sobald der Kontostand unter 120$ fällt (80% von 150). Wenn man eine wichtige Hand verliert, sofort den Tisch verlassen und den Schlag verdauen bevor man wieder angreift.

Radeks Blackjack-Tipp: Vorher festlegen, wann man aufhört.

5. GLÜCKSSTRÄHNE

Glück spielt eine wichtige Rolle. Manchmal hat man es, manchmal nicht. Wenn einem das Glück hold ist, sollte man einfach weiter spielen, bis die Strähne vorbei ist. Egal wie schlecht die Umgebung oder die persönliche Verfassung ist!

Radeks Blackjack-Tipp: NIEMALS AUFHÖREN, WENN MAN GEWINNT Egal, was passiert!

6. VERDOPPELN

Dass man die grundlegende Blackjack-Strategie in und auswendig kennen sollte, wollte ich eigentlich hier gar nicht extra erwähnen. Allerdings sehe ich so oft Spieler, die in den profitablsten Situationen Geld liegen lassen in dem sie eine gute Hand nicht verdoppeln oder ein Paar nicht teilen. Meist wissen die Spieler gar nicht, dass sie diese Optionen haben. Manchmal vertrauen sie lieber ihrem eigenen Unwissen oder einer Intuition. Erfolgsversprechender ist es allerdings eine Verdopplung, wenn man eine 10 oder 11 gegen eine Dealerkarte spielt, die niedriger als die eigene Summe ist. In diesen Situationen ist die Gewinnchance erhöht und man macht auf lange Sicht immer Gewinn. Wenn ich im Casino sehe, dass mein Sitznachbar in solchen Fällen zögert, biete ich ihm an, dass ich seine Verdopplung übernehme, ohne, dass für ihn Mehrkosten entstehen. Der Gewinn wandert dann aber natürlich in meine Tasche, statt in seine. Vielleicht lernt er ja für die Zukunft daraus.

Radeks Blackjack-Tipp: 10 und 11 gegen eine niedrigere Dealer-Karte immer verdoppeln!

7. SURRENDER

Surrender ist eine Zusatz-Option beim Blackjack, die nicht überall angeboten wird. An Tischen, an denen Surrender erlaubt ist, kann der Spieler eine 16 gegen eine Zehnerkarte des Dealers "aufgeben" in dem er "Surrender" sagt und mit dem Zeigefinger quer über den Tisch streicht. Dadurch erhält der Spieler die Hälfte seines Einsatzes zurück und muss die Hand nicht zu Ende spielen. Die Surrender-Regel ist ein Vorteil für den Spieler, da man statistisch gesehen mit einer 16 gegen eine 10 öfter verliert als gewinnt. Wenn man also eine 16 mit Surrender aufgibt, erhält man immerhin die Hälfte seines Einsatzes zurück, als gar keinen. Man spart sich also Geld, wenn man an Tischen spielt an denen Surrender erlaubt ist und von der Option dann auch Gebrauch macht! Ob Surrender an einem Tisch erlaubt ist, findet man einfach heraus, in dem man mit einer 16 gegen eine Zehnerkarte des Dealers einfach "Surrender" sagt. Der Dealer zahlt dann entweder die Hälfte des Einsatzes zurück oder weist einen daraufhin, dass es an diesem Tisch keine Surrender-Option gibt.

Radeks Blackjack-Tipp: Mit 16 gegen eine Zehnerkarte des Dealers immer "Surrender" sagen.

8. DEALER STANDS SOFT 17

Es gibt zwei verschiedene Blackjack-Varianten, die von der Anweisung des Dealers abhängen. Diese unterscheiden sich darin, ob der Dealer mit einer Soft 17 (Ass und 6) noch eine Karte zieht oder stehen bleibt. Man kann auf den ersten Blick sehen, welche Variante in einem Casino gespielt wird, da es auf jedem Tisch aufgedruckt ist. Wird Variante 1, "Dealer must draw any 16" überkauft er sich öfter als, wenn er stehen bleiben würde. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, wenn er sich nicht überkauft, dass er eine bessere Summe als 17 bekommt, mit der er den Spieler öfter schlägt als verliert. Dieser Fakt erhöht den Hausvorteil des Casinos um 0,20%. Das bedeutet also, dass die "Dealer stands on soft 17" besser für das Casinos als für den Spieler ist.

Radeks Blackjack Tipp: "Dealer stands on Soft 17" ist besser als "Dealer musst draw with any 16".

9. VERSICHERUNG

Hat der Dealer eine 10 oder ein Ass als erste Karte (Up-Card), fragt er die Spieler ob sie sich gegen einen Blackjack der Bank versichern wollen: "Insurance?" Im Grund bringt man zum bereits getätigten Einsatz einen weiteren Einsatz mit dem man wettet, dass der Dealer einen Blackjack hat. Stimmt das, erhält man immerhin die Hälfte seines Einsatzes zurück. Der Haken an der Sache ist, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Blackjack bei gerade mal 33 % liegen, wenn der Dealer ein Ass hat und sogar noch niedriger, wenn er eine Zehnerkarte hat. Grob gesagt, hat der Dealer in 2 von 3 Fällen keinen Blackjack. Mit einer Versicherung verliert man also statistisch gesehen mindestens 16 % mehr Geld als man ohne Versicherung verlieren würde.

Radeks Blackjack Tipp: Niemals Versicherung abschließen!

10. MISCHMASCHINEN

Zeit ist Geld. Das gilt natürlich auch im Casino. Damit die Zeit, die durch das manuelle Mischen der Karten draufgeht, eingespart werden kann, setzen viele Casinos auf Mischmaschinen. Ausgespielte Karten steckt man einfach hinten rein und sie werden automatisch unter die restlichen Karten gemischt. Die Zeitersparnis bringt dem Casino zusätzlich Geld, da die Spieler theoretisch mehr Runden pro Stunde spielen könnten und somit bei nachteiligen Regeln auch mehr Geld verlieren könnten. Durch das ständige Mischen ist zudem das Kartenzählen nicht mehr hilfreich.

Radeks Blackjack Tipp: Nicht an Tischen mit Mischmaschinen spielen.

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