Dialoge wie die Profis

Aus dem sonst eher nicht so berauschenden Schreibratgeber Wie man einen verdammt guten Roman schreibt von James N. Frey habe ich mir die für meine Arbeit zwei wichtigsten Tipps fürs Schreiben verdammt guter Dialoge rausgezogen:

1. Schreib nicht wie du sprichst!

Dialoge in Büchern sind nicht das Abbild der realen Sprache – sie sind eine Verkürzung oder Idealisierung.

Freys Beweis lautet: als die Watergate-Abhörprotokolle in der Zeitung veröffentlicht wurde, konnte leicht der Eindruck entstehen, die USA wird von einer Horde stammelnder, stotternder und sprachunfähiger Idioten regiert, deren Hauptvokabel Äh und Umm sind.

Ok, bei gründlichen Nachdenken beweisen die Protokolle nur, dass niemand eine reine Abschrift realer Dialoge lesen will …

2. Schreib clever, intelligent, witzig – aber nicht spontan

Der Grund, warum wir im Alltagsleben nicht wie Superhirne wirken, liegt darin, dass wir unsere Antworten sofort geben müssen. Erst zwei oder drei Stunden später kommt der Gedankenblitz, wir schlagen uns vor den Kopf und meinen “Das hätte ich sagen müssen!”

Als Schriftsteller brauchst du nicht spontan zu sein. Niemand merkt, dass du über die clevere Spontanreaktion deines Protagonisten zwei Wochen nachgedacht hast – also nimm dir diese Zeit, um dir den perfekten Dialog auszudenken!

 


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