Deutschland: Neue Frühpension verschärft Fachkräftemange

Von Stieger

Zum Entsetzen vieler Experten und Wirtschaftsführer hat Deutschland bei der Bildung der neuen Koalition die früher von SPD-Seite unter Schröder eigeführte Regelung, das Pensionsantrittsalter auf 67 zu erhöhen, gerade auf Forderung der heutigen SPD nicht nur abgeschafft, sondern noch mehr in die falsche Richtung entschieden: wer 45 Jahre gearbeitet hat, kann mit 63 in Pension gehen.

Die Auswirkungen sieht man schon jetzt. Viele Firmen klagen darüber, dass sie zu wenige Fachkräfte haben bzw. bekommen können. Die “gute alte” Hacklerreglung der Österreicher ist auf diese Weise mehr oder minder kopiert worden.

Diesmal ein schlechtes Vorbild aus Deutschland, an das wir uns nicht anhängen sollten. Die Deutschen überlegen zwar in der Regierung, wie sie es wieder korrigieren oder rückführen können, aber das wird seine Zeit dauern.

Kein Hoch der Frühpensionitis!