Deshalb will Arkansas acht Delinquenten binnen zehn Tagen exekutieren

Die einmalige Hinrichtungsserie ist für den April geplant – in der Todeskammer eines Staatsgefängnisses des US-Staates sollen vier weiße und vier schwarze Delinquenten  sterben, die zwischen 1989 und 1999 mordeten.

Der bizarre Grund für die Hektik der Henker: Zu diesem Zeitpunkt würden die verbliebenen Vorräte eines der Präparate für die Giftinjektionen das Ablaufdatum erreicht haben. Der Vollzug der Todesstrafe ist in Arkansas seit 2005 auf Eis gelegt wegen des juristischen Tauziehens und den Schwierigkeiten bei der Beschaffung neuer Giftmittel.

Konkret geht es um das Präparat “Midazolam”, einem Beruhigungsmittel, das bei den Delinquenten Bewusstlosigkeit auslösen soll vor der Verabreichung tödlicher Mittel.

Die extremste Exekutionsserie seit der Wiedereinführung der Todesstrafe in den USA 1977 wurde für den 17. bis 27. April festgesetzt. Todesstrafen-Gegner rüsten zu heftigen Protesten.


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