Der Weltfrauentag und der nötige "Welttürkentag"

Heute hat es wieder nur geregnet.
Ob das zum Weltfrauentag, der heute war, passt?^^
Naja, ich glaube ja, eher nicht. :D
.....
Mir scheint ja, wie wir heutzutage (leider) immer noch einen solchen Weltfrauentag brauchen, um auf die ungleiche Behandlung von Männern und Frauen, bzw. deren Be­nach­tei­ligung in vielen Bereichen, hinzuweisen, brauchen wir auch einen 'Welt­tür­ken­tag'.
Vielleicht ist das zu weit gegriffen,- aber was wir brauchen, ist zumindest ein Deutsch­tür­ken­tag, um zu verstehen, was da eigentlich zur Zeit passiert.
Mir scheint, in Deutschland sitzt bei vielen Menschen in der Bevölkerung immer noch der Gedanke des "türkischen Gastarbeiters" fest im Kopf, ohne zu bedenken, dass es doch längst deutsche Mitbürger und Mitmenschen geworden sind.
Sie haben alle die gleichen Rechte und Pflichten nach unserer Verfassung,- nicht mehr und nicht weniger. Und so ist es auch bei der überwiegenden Mehrzahl von ihnen.
Und wenn sie in bestimmten Punkten eine andere Auffassung als die sogenannten Ur-"Deutschen" haben, so ist das ihr von unserer Verfassung zugesicherte Recht, dies auch zu vertreten.
In der Politik ist es auch längst schon angekommen, sonst gäbe es z.B. so etwas wie die doppelte Staatsbürgerschaft nicht. Wo es hapert, das ist die Vermittlung, wie es an der sogenannten 'Basis' der Bevölkerung ankommt.
(Und das wird von den Demagogen ja auch häufig genug missbraucht in der Ar­gu­men­ta­tion als "die das oben" und "die unten".)
Die Türkei ist nun einmal ein anderes Land mit einer eigenen und anderen Geschichte. Und es spielt vielfach eine andere Mentalität eine Rolle, was unter 'Demokratie' ver­stan­den wird.
Und 'unser' (nach dem 2.Weltkrieg etabliertes) Demokratieverständnis ist doch nicht das allein richtige.
Trump und andere seiner Art belehren uns gerade jetzt in dieser Zeit, dass unter "Herr­schaft des Staatsvolkes" (Demokratie) noch viele andere Spielarten möglich sind.
Und die Griechen, die gerne als Väter der Demokratie zitiert werden, waren nun wahrlich nicht die großen Vorbilder, die wir uns heute wünschen würden. Denn freies Volk war bei ihnen nur die Oberschicht. Die haben sich einen Sch... um das niedrige Volk oder ihre Sklaven gekümmert.
Lernt also die türkische Mentalität und vor allem die Befindlichkeit der Mitbürger tür­ki­scher Herkunft in Deutschland kennen, um zu verstehen, was sich da gerade ab­spielt.
Wir haben bei uns in Deutschland aus gutem Grund eine parlamentarische Demokratie,-  ein >>>parlamentarisches Regierungssystem<<<.
Und niemand sollte dies übrigens bei uns auch in-Frage-stellen, denn den Deutschen selbst ist in dieser Hinsicht nicht zu trauen, dass es nicht jederzeit wieder kippen könnte und ein harmloser Volksentscheid zu gravierenden und möglicherweise sehr fatalen Än­de­run­gen der politischen Landschaft führen könnte.
(Und dies sage ich ganz bewusst als Deutscher mit deutschem Hintergrund aufgrund der Erfahrungen in der eigenen Familie, die zwei Weltkriege mitgemacht hat, die von den Deutschen ausgingen.)
Doch eines ist klar, wie die Verfassung eines Landes aussieht, hat das Land, das heißt, die Bevölkerung dieses Landes und aller seiner Wahlberechtigten, selbst zu entscheiden.
Da haben wir uns nicht einzumischen!
Und da haben wir auch nicht das Recht, es zu kritisieren.
Trump oder Erdoğan oder Orbán oder andere dieser Art sind für mich Witzfiguren der Ge­schi­chte.
Sie haben einfach keine Größe als wirkliche Führungspersönlichkeiten. Um es platt aus­zu­drücken: Ich kann sie einfach nicht ab!
Aber für mich zählt einzig und allein das Volk selber und was es will.
Und wenn die Wahlberechtigten eines Volkes, einer Bevölkerung oder Bürger, oder wie auch immer sich dies zusammensetzt, in einer besimmten Art für das eigene Land ab­stim­men, dann mag es mir tausendmal gegen den Strich gehen und ich kann tausend Gegenargumente auffahren, und es kann mich auf die Palme treiben oder sonst was...
Es ist und bleibt ihre Entscheidung! Ob es mir nun passt oder nicht...
Und das muss ich und habe es gefälligst zu respektieren! Punkt, aus!
Und das schließt selbst Witzfiguren wie Trump oder Erdoğan oder Orbán oder andere dieser Art mit ein.
In unserem Grundgesetz steht als letzter Artikel ein ganz entscheidender und alles umfassender Artikel:
Zitat aus dem Grundgesetz:
"Artikel 146
[Geltungsdauer des Grundgetzes]
Diese Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Ver­fas­sung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung be­schlos­sen wor­den ist."
Und das heißt, das eigene Volk entscheidet darüber, welche Verfassung es haben möch­te.
Artikel 19 sagt im Absatz 2, dass die Grundrechte in ihrem Wesensgehalt nicht an­ge­tas­tet werden dürfen.
In diesem Zusammenhang verweise ich allerdings auch auf Artikel 18 zur Grund­ge­setz­ve­rwirk­lichung zu der Aussage zur Meinugsäußerung, insbesondere der Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die ja akut den Fall des (deutsch-türkischen) Jour­na­l­isten >>>Deniz Yücel<<< betrifft.
Doch wenn die türkische Bevölkerungsvertreter in ihrem Referendum dafür werben, aus einer parlamentarischen Regierungsform eine präsidiale Regierungsform in der Türkei zu machen, so ist das mit dem von Deutschland über die doppelte Staatsbürgerschaft den deutschen Mitbürgern türkischer Wurzeln zugesicherte Recht auch vereinbar.
Recep Tayyip Erdoğan, Mevlüt Çavuşoğlu und Konsorten gehen mir am A..., an der Backe vorbei.
ABER!!!
Auch die Türken und die türkischstämmigen Deutschen in Deutschland haben das Recht, die Regierungsform in der Türkei zu wählen, für die sie sich entscheiden!!!
Allerdings behalte ich mir auch vor, wenn die Türkei in Deutschland für eine solche Än­de­rung ihrer Verfassung werben möchte, die Vertreter der Türkei oder die Türkei selbst dies­­be­züg­lich ebenf­alls zu kritisieren. Denn das steht ihnen nach unserem Grundgesetz auch nicht zu, sich dagegen zu verwahren!"A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)

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