Der Weg (zurück) zum Gleichgewicht

… ist manchmal lang und steinig. Aber wie jede Reise, wie jede Herausforderung, macht er auch Spaß. Mir jedenfalls :)

Dass mein Gleichgewicht, auch körperlich, deutlich durcheinander geraten war, darüber hatte ich ja vor einiger Zeit hier und hier geschrieben. Zuerst einmal möchte mich von Herzen bedanken für all die lieben Zuschriften, Tipps und Ratschläge, die ich bekommen habe.

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DANKE euch allen, auch wenn ich nicht jede*m*r einzeln geantwortet habe: ich habe alles gelesen und beherzigt und das, was für mich zu passen schien, wurde/wird ausprobiert.

Bezüglich B12 habe ich mich doch entschieden, für eine begrenzte Zeit auf hochdosierte NEMs (Nahrungsergänzungsmittel) zurückzugreifen und schaue mal, was passiert. Da ich eigentlich keine deutlichen Symptome eines Mangels hatte, ist es schwer zu sagen, ob sie irgend etwas bewirken. Eine Freundin, die viel Erfahrung mit B12-Mangel und -Supplementierung hat, sagte mal: „Wenn du einen B12-Mangel hast und B12 einnimmst, merkst du den Moment, wenn du aus dem Mangel herauskommst, ganz deutlich.“ … Also, entweder bin ich noch nicht aus dem Mangel raus – oder ich hatte/habe eben keinen, egal was die statistischen Werte sagen. Ich werde in ein paar Monaten sicher noch mal einen Test machen, um zu sehen, wie die Zahlen zu meinem Körperempfinden passen.

Da ich ja aber ohnehin nicht so richtig an dieses Konzept des „Mangels“ glaube, sondern eher an die Idee von Überlastung bzw. einem Ungleichgewicht, ist für mich viel wichtiger als dieser eine isolierte, messbare Wert, mein allgemeines Gleichgewicht wiederzufinden. Was mir dabei in den letzten Wochen geholfen hat, möchte ich dir hier erzählen. Denn auch wenn ich zutiefst davon überzeugt bin, dass mein Körper mir immer genau sagt und zeigt, was er braucht, und ich nur richtig hinhören, hinfühlen muss – manchmal braucht es ein bisschen Unterstützung. Dann, wenn ich lange nicht gut auf mich aufgepasst habe. Je weiter ich aus dem Gleichgewicht bin, desto schwieriger wird es, die Signale zu verstehen und mich wieder aufzufangen. Oftmals hilft es mir, in meinem eigenen Blog zu lesen 😉 – mich zu erinnern, was mir zu früheren Zeiten geholfen hat. Und auch, zu lesen, was andere dazu zu sagen haben. Wie immer hat das Leben mich reich beschenkt mit vielen passenden Informationen und Anstössen, die mir über den Weg liefen. Wie z. B.

  • viiiiiele Reminder an die Bedeutung von Körpertraining, u. a. durch den Transformationskongress, der vergangene Woche online zu verfolgen war.
  • ein toller Artikel von Christian Dittrich-Opitz über sinnvolles erdendes Training
  • die Empfehlungen aus der Sicht des Ayurveda für Menschen mit Vata-Konstitution. Ausführlich beschrieben im Buch „Bewusst essen: Individuelle Ernährung mit Ayurveda“ von Gabriel Cousens, das ich bei meinen eingelagerten Sachen nach unserer Rückkehr auf die Insel wiedergefunden habe.
  • viele Tipps rund um das Thema (Zahn-)Gesundheit von Maria Kageaki. Zu finden z. B. auf ihrer DVD „Geheimtipps für gesunde Zähne“. Es gab auch einen Artikel von ihr in der Zeitschrift Wandmaker Aktuell (Ausgabe Jan/Feb 2014) und du findest außerdem einige Beiträge bei YouTube.
  • wie immer: der Blick auf die Natur. Wie würden wir unter natürlichen Bedingungen uns ernähren?

Wohin mich das alles bislang so geführt hat:

  • Ich habe manches (wieder oder neu) in meine Ernährung integriert, ausprobiert, manches beibehalten, manches auch wieder losgelassen, je nachdem wie es passte. Wiederentdeckt habe ich z. B. Sprossen, die mir momentan total gut schmecken. Auch die grünen Säfte am Morgen habe ich beibehalten. Und manches leichten Herzens zurückgelassen, wie z. B. die vielen fertigen Rohkost-Schokoladen, die ich in den letzten Monaten in Deutschland gegessen hatte.
  • Ich esse in solchen Experimentierphasen nicht blind nach einem vorgegebenen Konzept, aber schon ein bisschen nach Plan. Mit etwas Disziplin. Z. B. habe ich schon einmal eine Woche lang ganz auf süße Früchte verzichtet. Und dann weiterhin nur sehr wenig süße Früchte gegessen. Das ging ganz gut … bis ich in Andalusien angekommen bin und den reifen Cherimoyas frisch vom Baum und den Kakis einfach nicht widerstehen konnte 😉 … und wieder angefangen habe, viele Früchte zu essen. Zu viele … sagt mir mein Wohlbefinden. Da werde ich jetzt noch einmal eine Woche lang ganz ohne ausprobieren – eine Challenge :)
  • Denn: ja, ich bin immer noch davon überzeugt, dass wir Früchteesser sind. Früchte und Grünzeug. Besser gesagt: Grünzeug und Früchte! Beides immer so frisch wie möglich! Bedenke bei den Früchten, dass sie natürlicherweise nur regional und saisonal zur Verfügung stehen würden. Du sie nur reif vom Baum essen würdest, nicht unreif geerntet und tage- oder wochenlang transportiert bzw. gelagert. Und dass wilde Früchte bei weitem nicht so zuckerhaltig und mineralstoffarm sind wie die gezüchteten Produkte, die du im Laden kaufen kannst.
  • Bei meinem an die Hippokrates-Ernährungsweise angelehnten Experiment habe ich viele Zubereitungen ausprobiert und dabei manches Leckere entdeckt. Allerdings auch wiederum festgestellt, dass ich mich weder mit viel Gemischtem noch mit viel Fett wohl fühle.
  • Viel Bewegung, Körpertraining, frische Luft, Sonne, Meer. Das hilft mir, mich zu erden. Und löst auch mit den vielen Verspannungen in meinem Körper alte Emotionen (und sorgt damit noch mal für emotionale Herausforderungen, die mir aber eben auch die Gelegenheit bieten, zu fühlen, zu verarbeiten, loszulassen … nicht immer angenehm, aber befreiend!)

Ich genieße jetzt also – weiterhin – meine „Reise“ … und starte in die morgige Woche mit einer erneuten „Keine-süße-Früchte-Challenge“. Wenn du magst, mach doch einfach mit – und erzähl mir, wie es dir damit geht!

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