Der Veggie-Tower-of-Power oder Eggs Benedict – nur anders

EggsBenedict

♥ Herzlichen Dank an Meine Öle – Bio-Speiseöle aus eigener Herstellung

Es ist immer wieder erfreulich wenn man eine besonders nette Anfrage in seinem Postfach findet, ob man vielleicht ein Produkt testen möchte. Und genau so eine Mail habe ich von Meine Öle erhalten – ob ich nicht Lust hätte eins ihrer Öle zu testen. Aber wer steckt denn überhaupt hinter Meine Öle? Liest man auf der Homepage nach erfährt man folgendes:

"Lieber Ölfreund,

wir sind zwei junge Liebhaber hochwertiger Speiseöle aus dem Herzen Deutschlands. Es ist nicht anders zu erklären, als dass schon unsere Eltern und Großeltern uns die Liebe zu wertvollen und sortenreinen Ölen in die Wiege gelegt haben müssen. Beim gemeinsamen Kochen mit Freunden und Bekannten mussten wir aber immer wieder feststellen, dass zwar fast jeder schon mal ein Speiseöl in der Küche verwendet hat, jedoch kaum jemand die Vorzüge von wirklich guten und gesunden Ölen kennt. Mit MeineÖle haben wir das geändert. Egal ob zu eigenen Salatkreationen, in Müsli oder Quarkspeisen, zum Backen von Süßspeisen oder zum Braten von frischem Fisch und saftigen Steaks – unsere Bio-Speiseöle haben in vielen Küchen einen festen Platz gefunden.

Um Ihnen eine exklusive Auswahl an sortenreinen und hinsichtlich ihres Geschmacks und ihrer Nährstoffzusammensetzung wertvollen Bio-Speiseölen anzubieten, haben wir uns auf die Suche nach den besten Samen, Nüssen, Früchten und Keimen gemacht. Wie Sie sehen und vor allem schmecken werden, hat jedes unserer Öle einen ganz besonderen Charakter und erzählt von der Saat bis zur Pressung eine eigene Geschichte. Kommen Sie mit uns auf die Reise und lernen Sie die Geschmacksvielfalt unserer Öle kennen!

Sebastian Weber und Florian Weißenstein"

Zudem werden biologischer Anbau, Verzicht auf Zusatzstoffe, 100% Sortenreinheit und vor allem höchste Qualität versprochen. Och! Wenn das so ist?! Da sag ich doch nicht nein.

Wählen durfte ich zwischen ihren drei Hauptkategorien: Samen-, Nuß- oder einem Fruchtöl und da ich unter den Samenöl auch Leinöl gefunden habe fiel mir die Entscheidung nicht sonderlich schwer. Olivenöl, Walnußöl, klar, lecker, aber Leinöl, jetzt seid ehrlich – Hand auf's Herz, wie oft habt ihr schon mit Leinöl gekocht? Eben – dachte ich's mir doch – dabei versteckt sich hinter diesem edlen Tropfen eine kleine Gesundheitsbombe.

Was die wenigstens nämlich wissenLeinöl enthält mehr Omega-3-Fette als jedes andere Öl: Auf 100 Gramm Öl kommen bis zu 55 Gramm Fettsäuren. Da können selbst alte Bekannte wie Hering oder Makrele nicht mithalten. Außerdem enthält es Lecithin, Vitamin E, und Lignane – hormonähnliche Stoffe, die eine antioxidative Wirkung besitzen.

Das Öl von Meine Öle wird kaltgepresst, wodurch es eine wunderschöne goldene Farbe bekommt und schmeckt sehr fein nussig, weswegen es sich an Salaten und Quarkspeisen besonders gut macht. Daher stammt wahrscheinlich auch das ultimative Leinöl-Einsteiger-Rezept: Kräuterquark mit Leinöl und Pellkartoffeln. Pro 175g Quark nimmt man einen Esslöffel Leinöl, untergerührt werden noch feinste Schnittlauchröllchen anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schmeckt übrigens nicht nur mit wunderbaren Pellkartoffeln köstlich sondern auch auf frisch getoastetem Sonnenblumenkernbrot! Wie man Leinöl aber noch einsetzen kann erfahrt ihr weiter unten.

Vorher gibt's nämlich noch ein paar wichtige Tipps: Um die positiven Eigenschaften des Leins voll auskosten zu können, sollte das Öl dunkel, kühl und gut verschlossen gelagert werden. So bleibt Leinöl etwa drei Monate frisch, danach kann es leider vorkommen, dass das empfindliche Öl ranzig wird. Wichtig ist weiterhin Leinöl nicht zum Kochen oder Braten zu verwenden da es nicht erhitzt werden sollte. Man kann es allerdings nachträglich zu erwärmten Gerichten hinzufügen. Sicher nur ein kleiner Wermutstropfen, bedenkt man all die guten Einflüsse von Leinöl. Nun aber genug Gesundheit, Vorzüge und Pressung – jetzt gibt's was zu essen!

Der Veggie-Tower-of-Power oder Eggs Benedict – nur anders

EggsBenedict

Rezept für 4

1 große Süßkartoffel
2 mittelgroße festkochende Kartoffeln
1 frische rote Beete
2 aromatische Strauchtomaten
400g Austernpilze
300g scharfe Chorizo am Stück
400g frischer Babyspinat
1 Zehe Knoblauch
2 rote Zwiebeln
2EL Sauerrahm
Pfeffer, Salz
1 Zitrone
Olivenöl
200g griechischer Joghurt
1 Bund Estragon
2EL scharfer Sen
f
2EL kaltgepresstes Leinöl, z.B. von Meine Öle 
frische Kresse
Weißweinessig und Balsamessig, wer hat gerne etwas Himbeeressig
4 Eie
r

Den Backofen vorheizen auf 180°C Ober-, Unterhitze mit Umluft. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Alle Kartoffeln unter kaltem Wasser kräftig waschen, unschöne Stelle entfernen. DIe Kartoffeln samt Schale in 4mm dicke Scheiben schneiden, versucht dabei die Sorten getrennt von einander zu halten. Beide Sorten in einer Schüssel mit wenig Olivenöl und Salz vermengen und die Scheiben gleichmäßig, nicht überlappend auf einem Backblech auslegen. 

Tomaten waschen ebenfalls ins Scheiben schneiden, erneut 4mm. Rote Beete schälen, in 4mm starke Scheiben schneiden. Auf den 4mm reite ich bisschen rum ich weiss, aber es wird einfach am besten wenn alle Scheiben ungefähr gleich dick sind. Chorizo in 4mm starke Scheiben schneiden … es wird langweilig, oder?

Tomaten-, rote Beete- und Chorizoscheiben auf dem zweiten Blech nicht überlappend auslegen. Tomaten und rote Beete mit Olivenöl beträufeln und salzen. Sobald der Ofen heiß ist können beide Bleche, das Kartoffelblech oben, rein. Circa 20 Minuten backen lassen, bzw. bis die Kartoffelscheiben gar und schön goldbraun sind. Bitte passt mit den Wurstscheiben etwas auf, die sind deutlich schneller fertig, also schaut nach 10 Minuten nach wie die aussehen und holt sie raus sobald sie kross sind und lasst sie auf etwas Küchenkrepp abtropfen.

In der Zwischenzeit können Pilze, Spinat, Zwiebeln und Sauce vorbereitet werden.

Die Pilze putzen, bitte ohne Wasser, Spinat und Estragon, mit Wasser, waschen, Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Pilze rund herum braun anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Pilze aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen. Erneut wenig Öl erhitzen und die Zwiebelringe bei sanfter Hitze langsam braten lassen bis sich schön weich und karamellisiert sind, mit wenigen Tropfen Balsam- bzw. Himbeeressig ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spinat gut abtropfen lassen und eventuell etwas zerkleinern. Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer weiteren Pfanne erneut wenig samt Knoblauch erhitzen, Spinat scharf wenigen Minuten anbraten, Sauerrahm dazu geben und mit wenigen Tropfen Zitrone, Pfeffer und Salz würzen. Spinat bei Seite stellen.

Für die Sauce Joghurt mit Senf, eine Spritzer Zitrone, etwas Zitronenabrieb, Pfeffer sowie Salz, einem Schuss hellem Essig und natürlich dem Estragon in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab mixen bis eine glatte Sauce entstanden ist, zum Schluss mit dem Leinöl abschmecken.

Einen Blick in den Ofen werfen, sieht's gut aus? Dann können die Eier nämlich vorbereitet werden. Sollten die Kartoffeln fertig sein dann stellt den Ofen einfach ab und lasst die Bleche im Ofen, Spinat als auch Pilze könnt ihr dazu stellen.

Die Eier werden pochiert! Nein, keine Sorge, das ist wirklich einfacher als gedacht, hier die Schritt für Schritt Anleitung für alle:

1. Einen hohen Topf mit Wasser und einem gutem Schuss Weißweinessig zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren, so dass das Wasser nur noch siedet.
2. Die Eier in je eine Tasse oder Schüssel schlagen, das Eigelb muss heil bleiben.
3. Mit dem Schneebesen einen ordentlichen Wirbel im Kochtopf rühren.
4. Das Ei vorsichtig direkt in die Mitte des Strudels gleiten lassen. Durch die Rotation legt sich das Eiweiß sofort um das Dotter.
5. Es können mehrere Eier gleichzeitig pochiert werden.
6. Eier knappe 4 Minuten ziehen lassen und vorsichtig mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen.
7. Eier auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen.
8. Sofort anrichten.

Während die Eier ziehen können die Teller vorbereitet werden. Baut einen Turm abwechselnd aus Süß- und normaler Kartoffel, nach 4 Scheiben kommt eine Scheibe rote Beete, dann erneut Kartoffeln schichten, dann zwei Scheiben Tomaten. Auf die Tomaten einen Löffel der karamellisierten Zwiebeln geben. Rund um den Turm den Spinat anrichten, die Pilze und Wurstscheiben auf den Spinat setzen. Die Sauce mit meinem Löffel rund um den Turm träufeln. Das Ei vorsichtig auf den Turm setzen, mit wenig Salz und Pfeffer würzen, mit Kresse garnieren und sofort servieren.

Das isser, der Veggie-Tower-of-Power. Er ist köstlich sag ich euch und beim Essen ist mir aufgefallen, dass das Gericht auch fast einem englischen Frühstück nahe kommt … fehlen nur noch die Bohnen.

Lasst es euch schmecken!

Packt*s An – Leinöl ist super!

 


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