der Stille Zeit geben …

so nenne ich es, wenn ich in eine Meditation gehe, ein Ausgleich zum anstrengenden Alltag. Innerlich ruhig werden, Anspannung loslassen, das Kopfkino abschalten, der Stille Zeit geben.

Vor mehr als 30 Jahren habe ich mit Selbsterfahrung begonnen und mich sehr schwer mit dem meditieren getan. Ich dachte damals, das stundenlange bewegungslose Sitzen im Schneidersitz sei die einzige Möglichkeit innere Ruhe zu finden und spirituelle Tiefe zu erleben. Ich nahm an, nur die Länge einer Meditation macht das aus. Es war so schwierig an Informationen zu kommen …
Meine ersten meditativen Erfahrungen habe ich nicht vergessen, das war recht lustig – im Nachhinein gesehen – vielleicht schreibe ich doch einmal darüber …

Meditieren ist bis heute eine gute Alternative für mich, meinen Geist zu leeren und wieder zu mir, zu meinem inneren Gleichgewicht zu finden. In leichten wie in schweren Zeiten – innerer Frieden ist einfach etwas sehr Beruhigendes.
Zu meinen anfänglichen Übungszeiten saß ich immer sehr lang in einer ungewohnten Sitz-Position. Mein Ehrgeiz war, über den Schmerz zu gehen. Wenn man ungeübt zu lange in der gleichen Haltung bleibt, können der Rücken, die Knie wehtun, die Füsse schlafen ein, es kribbelt … das muss einfach nicht sein, denke ich. der Stille Zeit geben …
Meditation soll Glücksgefühle aktivieren und nicht schmerzen. Wichtig zu Beginn ist, dass man gerade sitzt, den Rücken gut anlehnt, möglichst den ganzen Fuss auf dem Boden aufstellt und versucht seinen Gedankenfluss zu bremsen.
Genauso gut kann man am Boden sitzen, eine Wand zum anlehnen sollte man im  Rücken haben und sitzen kann man auch sehr gut mit ausgesrteckten Beinen. Es muss nicht der ungewohnte Schneidersitz sein. Jeder halt, so wie er kann. Auf jeden Fall bequemes Sitzen. Mit der Zeit geht das, üben muss man halt. Nur nicht stundenlang, meditieren soll ja Freude machen und nicht zur Anstrengung werden.
Eine meditative Schwingung endet von selbst, man muss sich also nicht zwingen, ewig lang zu sitzen. Selbst nach kurzer Zeit kehrt man erfrischt zurück.
Früher hieß es, täglich mindestens zwei Stunden. Nur, wer hat schon die Zeit … na ja, früher gab es auch die Postkutsche ;-) … heute haben wir E-Mail, so könnte man die Geschwindigkeiten vergleichen. Alles ist schneller geworden, auch die Zeit der meditativen Stille. Es geht nicht um die Länge, sondern um die Tiefe. Und die ist auch in kürzester Zeit zu erreichen.
Aber wie gesagt, üben muss man.

Wenn man geübt ist, kann man überall und immer eine meditative Schwingung abrufen. Das hilft sehr innerlich ruhig zu bleiben, wenns im Aussen mal turbulent zugeht. Man braucht keine zehn Minuten um vor einem Termin, einer Auseinandersetzung oder einem aufregendem Ereignis über eine Kurz-Medtiation in die absolute Ruhe zu kommen.

Kennenlernen und ein wenig üben kann man das am Sonntag, 10. März im Sonnenhaus bei dem Seminar ‘Sonnentage für die Seele’.
Mit einer Kombination von Kurz-Meditation, Atemübung und Autogenem Training beginnen wir den Tag. Und man hat auch sofort ein Ergebnis – ein grosse Portion ‘Kopf frei’! …


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