Der Spiegel: Kostenlos-Abo kommt

Der Spiegel: Kostenlos-Abo kommtJa, wie verdorben sind die eigentlich?, fragt sich der „Spiegel“ angesichts des Vorhabens „mächtiger Hedgefonds aus den USA“, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte dagegen zu klagen, dass Griechenland zwar für Milliarden amerikanische Panzer kauft. Aber andererseits beschlossen hat, seine Schulden nur allerhöchstens zur Hälfte zurückzuzahlen.
Die „Hedgefonds wollen Menschenrecht auf Rendite einklagen“, klagt das Blatt aus Hamburg, dabei ersticke Griechenland doch unter seinen Schulden. Aber was ein richtiger Kapitalist ist, der ist eben, so der „Spiegel“, „nicht zimperlich, wenn es darum geht, eine ordentliche Rendite einzustreichen“. Und wie ist er dann wohl erst, wenn er nicht nur gar keine Rendite bekommt, sondern auch nur noch die Hälfte seines Geldes zurück?
Das Spekulantenpack, dem der frühere Arbeiterführer Franz Müntefering mehr als einmal die Eliten las, greift zum letzten Mittel, obwohl es damit natürlich „die letzten Sympathien verspielen“ könnte.
Und alles nur, weil Griechenland vorhat, die Vertragsbedingungen seiner Staatsanleihen einseitig zu ändern! Was für den „Spiegel“ eine ganz normale Sache ist: Verträge, so die Lehre aus der Analyse der Spezialisten des Sturmgeschützes der Anarchie, müssen nicht eingehalten werden, wenn es nicht passt, es reicht sie anzupassen, bis sie einem selbst nicht mehr unangenehm sind – und der Gegenseite, die auf ihr Eigentumsrecht pocht, vorzuwerfen, sie handele unverfroren und frech.
Ausgehend von diesen Präzendenzfall darf künftig jeder, der das Geld gerade nicht hat, den „Spiegel“ zu kaufen, ein Exemplar ohne Bezahlung mitnehmen. Um nicht „die letzten Sympathien“ zu „verspielen“, könnte das Blatt auf Klagen gegen nichtzahlende Leser verzichten.
Die Gierschuld-Lehren von Alexander Sack


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