Der richtige Wasserspeicher für den Garten

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Hallo Ihr Lieben

Gerade im Sommer ist es notwendig, dass die Pflanzen zusätzlich bewässert werden. Immerhin fällt in der Jahreszeit kaum Regen von Himmel, sodass die selbstständige Bewässerung nicht ausreicht. Natürlich kann das über die Wochen hinweg zu hohen Kosten führen, wenn man das Wasser aus dem Wasserhahn verwendet. Praktischer ist, wenn ein Wasserspeicher im Garten zum Einsatz kommt. Besonders über die letzten Jahre hinweg rückten Wasserspeicher für den größeren Garten in den Fokus und ersetzten das Leitungswasser als Bewässerungsmethode für die Pflanzen.

Die umweltfreundlichen Vorteile von einem Wasserspeicher

Bevor die verschiedenen Wasserspeicherarten unter die Lupe genommen werden, sollte man die Vorteile beachten. In erster Linie ist ein Wasserspeicher günstig. Natürlich muss Geld investiert werden, um einen Wasserspeicher zu erwerben und zu installieren, doch über die Jahre hinweg kann ein solcher Speicher eine wahre Goldgrube sein. Immerhin muss nicht mehr das teure Leitungswasser verwendet werden, sondern es wird Regenwasser aufgefangen, welches anschließend für die Bewässerung der Pflanzen eingesetzt wird. Dadurch lässt sich im Jahr viel Geld sparen, besonders, wenn ein großer Garten vorliegt. Außerdem freut sich die Umwelt über die Nutzung des Regenwassers. Dieses versickert ansonsten ungenutzt im Boden oder läuft auf zugebauten Flächen in die Kanalisation, wobei ein Wasserspeicher dieses Regenwasser über Wochen hinweg nutzbar machen kann. Zusätzlich ist Regenwasser wesentlich natürlicher, als das Wasser aus der Leitung. Die Pflanzen sind das Regenwasser gewohnt, sodass sie sich nicht plötzlich an einen anderen PH-Wert gewöhnen müssen und keine Probleme mit hohen Kalk Konzentrationen im Boden auftreten.

Mehr Arbeit durch einen Wasserspeicher?

Eine große Frage, die in Zusammenhang mit einem Wasserspeicher immer fällt ist, ob dieser mehr Arbeit macht. Immerhin muss man nur einen Schlauch an den Wasserhahn anschließen, diesen aufdrehen und schon kann das Gießen beginnen. Bis vor einigen Jahren gab es größtenteils Wasserspeicher, die Arbeit gemacht haben. Das bedeutet, es wurde mit einer herkömmlichen Gießkanne gearbeitet, die man autark verwenden musste. Selbstverständlich ist dies wesentlich mehr Arbeit und lässt viele vor dem Wasserspeicher zurückschrecken. Allerdings gibt es heute Modelle, die mit dem Wasserhahn vergleichbar sind. Durch eine Pumpe kann das Wasser direkt aus dem Speicher geholt werden, sodass weitere Handgriffe überflüssig sind. Dadurch fällt die Arbeit verschwindend gering aus, sodass kein Unterschied zum herkömmlichen Wasserhahn entsteht.

Die verschiedenen Arten von Wasserspeichern

Einer der günstigsten Methoden und wohl die einfachste Art von Wasserspeicher ist die simple Regentonne. Die Tonne aus massiven Kunststoff findet einen Platz unter der Regenrinne und fängt somit das Regenwasser auf. Anschließend kann mit einer Gießkanne das Wasser abgeschöpft und zum Bewässern verwendet werden. Der große Pluspunkt der Regentonne ist ihre Einfachheit und die geringen Kosten. In der Regel kostet eine solche Tonne unter 150 Euro und wird keine weiteren Kosten nach sich ziehen. Auch in kleinen Gärten kann eine Regentonne Platz finden, die das Regenwasser großzügig ausnutzt. Natürlich muss viel Arbeit investiert werden, um die Pflanzen anschließend zu gießen. Eine andere Variante der Regentonne ist das Modell, welches in den Garten eingelassen wird. Dieser Wasserspeicher, auch Zisterne genannt, liegt unter der Erdoberfläche und wird ebenso von der Regenrinne, aber auch dem simplen Regenwasser gespeist, welches auf den Boden tropft. Der unterirdische Wasserspeicher füllt sich und hat oftmals ein sehr großes Volumen, sodass viele Wochen gegossen werden kann, ohne dass Regen notwendig war. Durch eine Pumpe und einen passenden Wasserhahn wird das Wasser des Speichers an die Erdoberfläche gebracht. Ein weiterer Pluspunkt, man kann von dort aus auch die Klospülung kostengünstig mit Wasser versorgen wenn man sich gleich einen Anschluss legen lässt.

Klassisch oder minimalistisch?

Eine schicke Alternative zu Regentonne und unterirdischen Wasserspeicher ist selbstverständlich ein klassischer Brunnen. Dieser ist je nach Geografie und Bodentektonik des Standorts mit einer kostenintensiven und tiefen Bohrung verbunden. Eventuell muss man sich vorab zusätzlich um eine Baugenehmigung kümmern. Ein Brunnen ist oben offen, sodass man sich per Eimer oder auf Wunsch per Pumpe an dem Wasser bedienen kann. Der Brunnen ist eine sehr klassische Art und sollte nur verwendet werden, wenn genügend Platz vorhanden ist. Dafür hat der Brunnen aber einen entscheidenden Vorteil: Seine Optik. Ein schöner Brunnen aus hochwertigen Steinen oder schickem Holz ist ein Blickfang in jedem Garten und schafft direkt einen Hauch von Alm oder Urlaub.

Apropos Urlaub, sollte man eine längere Zeit verreisen kann noch eine weitere Art von Wasserspeicher zum Einsatz kommen. Lässt sich kein Babysitter für den Garten und verbundene Gießarbeiten finden, kommt ein Steckspeicher zum Einsatz. Wie dessen Name bereits sagt, steckt man diesen Speicher mit dem spitzen Ende in ein Blumenbeet, wobei dieser einen großen Trichter oder eine Wasserblase am Ende besitzt. Bei Regen sammelt sich Wasser im Trichter, das nach und nach an das Pflanzenbeet abgegeben wird. Diese Art von Wasserspeicher lohnt sich meist nur bei Topfpflanzen, auf dem Balkon oder kleinen Beeten, da ansonsten alles voller Steckspeicher sein müsste. Der Wasserspeicher sollte am besten immer den eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten angepasst sein, sodass er für die optimale Bewässerung des Gartens sorgen kann. Dazu kann man sich von einer Gärtnerei oder einem Landschaftsplaner beraten lassen. Diese rechnen verschiedene Modelle wie Wasserverbrauch und Baukosten gegeneinander auf.

Lieben Gruß

Lilly

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Gartenchef.de

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