Der Platz den ich nicht wieder finde

Ich bin gebrochen.
Meine Flügel ohne Federkleid.
Bin gezwungen zu bleiben.
Die Gedanken reiben sich
an dem Platz, den ich verlassen
habe und nicht wieder finde.
Wie ein Stein sinke ich
hinab, in einem Meer aus schwarzer Farbe.
Und die Narbe ist geblieben,
größer geworden.
Nicht alle Wunden hat die Zeit geheilt.
Alle Tränen habe ich umsonst vergossen.
Mein ganzes Leid geteilt,
mit einer Flasche rotem Wein.
Nur kurz vergessen all die Seelenkriege, 

um wieder anzufangen, an dem Platz, 
den ich verlassen habe und jetzt nicht
mehr wieder finde.

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