Der Nationalpark Krka: Tipps und Fotos

Ende August verbrachten wir spontan einige Tage in Kroatien. Dort erfüllten wir uns zwei unserer Europa-Träume: Wir haben die Nationalparks Krka und Plitvicer Seen besucht. Da wir die ersten zwei Nächte in Šibenik am Meer verbrachten, fuhren wir an unserem ersten vollen Tag in Kroatien zunächst nach Krka. Der Nationalpark Krka ist nur knappe zehn Kilometer vom beliebten Küstenort Šibenik entfernt. Er ist das Zuhause einiger der wahrscheinlich schönsten Wasserfälle Europas.Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch

Anreise

Je nachdem, wo genau man lebt, kann man Nord-Dalmatien – wo der Nationalpark liegt – relativ gut und einfach mit dem Auto von Deutschland (bzw. Österreich oder der Schweiz) aus erreichen. Von meiner Heimat Franken aus ist Krka ungefähr 1000 Kilometer entfernt. Die Autobahnen auf der Route sind sehr gut ausgebaut. Bis auf sehr wenige Kilometer in Slowenien, und das letzte Stück der Strecke in Kroatien sind wir ausschließlich auf Autobahnen gefahren. Denkt daran, dass Ihr hierfür in Österreich und Slowenien eine Vignette benötigt. Bitte besorgt sie Euch bereits vor der jeweiligen Grenze. Es gibt sie in Deutschland nahe der Grenze zu Österreich an Tankstellen und Raststätten. Dort konnten wir die Vignetten für beide Länder kaufen. In Österreich muss für einige Tunnel zusätzlich Maut vor Ort gezahlt werden. Maut ist auch auf den Autobahnen in Kroatien fällig, und richtet sich nach der zurückgelegten Strecke. Sie ist den Preis wert, da man über die Autobahn deutlich Zeit und Strecke spart.Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch

Der nächstgelegene Flughafen ist in Split. Er ist knappe 60 Kilometer vom Nationalpark Krka entfernt. Wer lieber fliegen möchte, kann von Split aus mit dem Mietwagen oder Bus zum Park fahren. Günstige Flüge findet Ihr zum Beispiel hier, günstige Hotels in der Nähe hier.Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch

Der Eingang Skradin

Der Nationalpark hat drei Eingänge. Wir haben den Eingang im Ort Skradin gewählt. Von Skradin aus ist man am schnellsten am großen Wasserfall Skradinski Buk, der gleichzeitig auch der berühmteste des Parks ist, und unter dem man baden kann. Außerdem ist in Skradin der einzige Eingang, von dem aus man per Boot in den Nationalpark gebracht wird. Der Bootstransfer ist im Eintrittspreis von 30, 80 oder 95 Kuna (entspricht ungefähr 4, 11 oder 13 Euro) inklusive. Der Eintrittspreis richtet sich nach der Saison. Der niedrigste Preis ist von November bis Februar zu zahlen, die 80 Kuna gelten von März bis Mai und im Oktober, und der höchste Preis wird während der Hauptsaison von Juni bis August fällig. Kinder zahlen niedrigere Eintrittspreise.Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch

Tipps zum Parken

Am Eingang in Skradin gibt es viele kostenpflichtige Parkplätze. Wenn man aber den Weg ungefähr 800 Meter weiter entlang des Flusses fährt, findet man, bevor es rechts über die Brücke und aus dem Ort Skradin hinaus geht, direkt links von der Rechtskurve der Hauptstraße einige Parkplätze. Diese sind kostenfrei, und man kann bei dem kleinen Spaziergang einen Vorgeschmack auf den Nationalpark und seine unglaubliche Natur erhalten. Falls der Parkplatz voll ist, kann man noch immer auf einen der kostenpflichtigen Parkplätze ausweichen.Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch

Der Nationalpark Krka und seine Wasserfälle

Als wir nach der ungefähr viertelstündigen Bootsfahrt anlegten und den Park nahe der Wasserfälle betraten, konnten wir diese zwar noch nicht sehen, aber das Rauschen war bereits deutlich zu hören. Nach einem kurzen Spaziergang konnten wir dann auch endlich einen ersten Blick darauf werfen. Da war er, der berühmte Skradinski Buk, und an seinem Ende badeten hunderte Menschen.Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch

Rechts des Wasserfalls beginnt ein Wanderweg, den ich Euch sehr empfehlen kann. Er verläuft zunächst entlang des Wasserfalls, so dass man dessen verschiedene Stufen aus der Nähe bestaunen kann, führt dann über einige Holzstege über kleine Wasserläufe und Seen, und auf der anderen Seite des Wasserfalls wieder hinunter zum Ausgangspunkt. Anfangs geht es sehr viel bergauf, was – gerade wenn es so heiß ist wie bei unserem Besuch – nicht zu unterschätzen ist. Genügend Wasser im Gepäck ist deshalb sehr wichtig. Mit Pausen zum Staunen, Fotografieren und Ausruhen braucht man ungefähr drei bis vier Stunden für den Weg. Ich empfehle Euch, dass Ihr Euch einfach treiben lasst. Manchmal führen noch kleine Pfade ab des Weges zu schönen Aussichtspunkten. Angst, Euch zu verlaufen, müsst Ihr aber definitiv nicht haben. Dafür sind auch in der Regel viel zu viele andere Besucher unterwegs.Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch

Andere Teile des Nationalparks kann man entweder über einen anderen Eingang erreichen, oder indem man vom Eingang Skradin aus weitere Bootsausflüge bucht. Wir haben Krka aber nur zu Fuß über die beschriebenen Wanderwege erkundet. Die Wasserfälle waren wahnsinnig beeindruckend, und sind meiner Meinung nach den Besuch sehr wert. Der Eingang in Skradin war für uns vor allem deshalb die richtige Wahl, weil hier der Weg durch den Nationalpark direkt am Wasserfall Skradinski Buk beginnt, welcher der einzige Wasserfall des Parks ist, unter dem man baden kann. Man hat schließlich nicht ständig die Möglichkeit, unter einem Wasserfall zu baden. Und gerade in der warmen Hauptsaison gibt es nach der Wanderung durch den Park wohl kaum eine größere Wohltat als den Sprung ins kühle, frische Nass.Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastischNationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch Nationalpark Krka Kroatien - Reiseblog ferntastisch


wallpaper-1019588
Die Grenzen von WhatsApp — #Onlinegeister Nr. 26 (Social-Media-Podcast)
wallpaper-1019588
Samsung Galaxy S10: Kein Iris-Scanner mehr, dafür Fingerabdrucksensor im Display
wallpaper-1019588
Theater als demokratiepolitisches Versuchslabor
wallpaper-1019588
Es geht weiter mit der Mittelschicht
wallpaper-1019588
Mein aktueller SuB
wallpaper-1019588
Vitalogy: Aufnahmen haben begonnen!
wallpaper-1019588
“Die Frauen vom Löwenhof – Solveigs Versprechen” von Corina Bomann
wallpaper-1019588
Raspberry Pi: Jave UUID perfomance Vergleich Raspberry Pi mit iMac