Der klatschende Killer

Der klatschende KillerBono, hier im Rock´n´Roll-Board PPQ seit Jahrzehnten kultisch verehrt als Großpate des Hymnerock, hatte bei einem Konzert in Glasgow eine erschütternde Begegnung mit Wahrheit und Wirklichkeit. Wie immer bat der Sänger sein Publikum mitten im Auftritt um absolute Stille. Die Fans gehorchten, es wurde so leise, dass man ein Plektrum hätte zu Boden fallen hören können. Stattdessen aber begann Bono, ganz langsam in die Hände zu klatschen. Einmal. zweimal. Aller paar Sekunden klatschte der für seinen Kampf für Frieden, Gerechtigkeit und gegen den Hunger weltweit geschätzte Ire in die Hände. Ehe er sprach: "Jedes Mal, wenn ich in meine Hände klatsche, stirbt in Afrika ein Kind."
Die Stille, so berichten Beobachter, wurde nun einen Moment lang noch bodenloser, zerschnitten nur von Bonos rhythmischem Händklatschen. Ehe sich ein Mann im Saal ein Herz fasste und mit starkem schottischen Akzent rief: "Ja, verdammt, dann hör´ doch auf mit diesem Geklatsche, "du bösartiger Bastard!Wir sprechen zwar verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes.