Der Kampf gegen das Bargeld

Von Eckhardschulze

An und für sich ist jedem Bürger zuzustimmen der unter Protest ruft, mein Bargeld geht den Finanzminister nichts an. Auffallend ist, dass der Bundesfinanzminister beispielsweise bei der Schließung der Steueroasen wenig Aktivitäten entwickelt, obwohl dort Milliarden Euro zum großen Teil steuerlich veruntreut werden.

Jetzt wird die Kriminalität von der Bundesregierung euphemistisch fokussiert. In Wirklichkeit geht es darum, die totale Kontrolle der Bürger herbeizuführen, die Vollendung der Versklavung über das GELD. Denn wer zukünftig nicht auf Weisungen der Behörden SPURT, dem wird das Girokonto gesperrt. Und Banken und Regierungen haben jede Möglichkeit, die Bürger beim Abbau von Verlusten der Banken zu beteiligen, selbst bei krimineller Handlungsweise, wie aktuell bei der Deutschen Bank ersichtlich. Die Zeche zahlen die einfacheren Mitarbeiter und die an der Misere unbeteiligten Bürger.

Wenn der FDP-Vorsitzende Christian Lindner bei ANNE WILL feststellt, dass “Geld gelebte Freiheit ist”, hat sicherlich etwas mit dem Wunsch zu tun, wieder in den Bundestag einzuziehen. Dennoch ist ihm zuzustimmen, auch wenn die FDP selbst, zumindest ideologisch, für den Wahnwitz des neoliberalen globalen Raubtierkapitalismus mit der krass ungerechten Umverteilung von unten nach oben mit verantwortlich ist.

Es ist geradezu eine Frechheit, dass beispielsweise die Bundesregierung bei der Einführung des Mindestlohnes gleichzeitig die Kontrollen um rund 50 % in 2015 zurückgefahren hatte. Ein Schelm der annehmen könnte, dass insbesondere größere Unternehmen genau wussten oder die Mitteilung von “Freunden” hatten, dass sie mit Kontrollen vorläufig nicht zu rechnen haben. Das könnte Frau/Mann staatlich zugelassene KRIMINALITÄT nennen, weil den Unternehmen gezielt die Möglichkeit eröffnet wurde, den Mindestlohn zu unterlaufen.

Dass die vorgegebene Absicht der Bundesregierung, die organisierte Kriminalität einzudämmen, macht deutlich, dass aufgrund des ökonomischen Sparwahnsinns bei radikalem Abbau von Stellen in den Behörden, von der fehlgeleiteten Politik mit den “Bargeldgrenzen” abgelenkt werden soll.

Das soll sogar den Eingriff in das Eigentum Unbescholtener rechtfertigen. Nur merkwürdig, dass sowohl bei kriminellen Banken, bei organisierter Kriminalität ausgerechnet die Bürger ihre Freiheitsrechte aufgeben sollen. Auch die Grenze von 10.000 Euro macht deutlich, dass der Bundesfinanzminister eine verlogene Politik betreibt. Denn die wirklich Kriminellen bewegen ganz andere Summen, eher mindestens im mehrfachen 6stelligen Bereich.

Und anzunehmen, dass die “kriminellen Banken” nicht freudig die neuen Kunden WILLKOMMEN heißen, signifikant über den jetzt feststellbaren Umfang hinaus, sollte eigentlich JEDEM klar sein. Und wer glaubt, dass die Regierungen die global herrschende Finanzmafia bekämpfen wollen, der leidet wahrscheinlich an Realitätsverdrängung.

Wie vehement der britische Premierminister die von dem englischen Parlament rechtlich unabhängigen GELDOASE, nämlich CITY OF LONDON genannt, geschützt hat, wurde in den letzten EU-Verhandlungen offensichtlich. Denn wenn die EU die Zügel in der Finanzwelt anlegen wollte, dann käme England in Konflikt mit ihrer Bankenwelt, deren Notenbank, ähnlich wie in den USA, vor vielen Jahren PRIVATISIERT wurde. Müßig ist festzuhalten, dass eine PRIVATE NOTENBANK genau das GEGENTEIL von Demokratie ist, vielmehr die privatisierte und praktizierte Möglichkeit, GELDäquivalente (Girokonten-Buchungen) zur persönlichen Bereicherung und Machtausdehnung aus dem NICHTS zu Lasten der Bürger zu nutzen. Krimineller geht es nicht.

Aber diese üblen Machenschaften stehen in der Mainstream-Öffentlichkeit bzw. in der Politik nicht zur Debatte. Die Kriminalität der Finanzwelt führt nicht dazu, dass Gesetze in den EU-Ländern angepasst werden, insbesondere das Strafrecht. So können auch Vorstände der Deutschen Bank immer noch so tun, als ob sie von den Steuerhinterziehungen nichts gewusst hätten, obwohl die “Kontrolldichte” über REVISION, Wirtschaftsprüfer, Steuerabteilungen und nicht zuletzt das Controlling normalerweise keine Lücken in der Berichterstattung gegenüber dem Vorstand zulässt.

Und es wurde dem EU-Chef Juncker gestattet, auf dem Höhepunkt der Griechenlandkrise die größte griechische Privatbank nach Luxemburg zu holen (Sitzverlegung), damit sie dem Zugriff der griechischen Behörden entzogen werden konnte.

Natürlich geht es bei der Absicht der Abschaffung des Bargeldes in spe auch darum, die Selbstverteidigung der Bürger per Schwarzarbeit so weit wie möglich zu unterbinden. Das würde sprichwörtlich die Kleinen Leute treffen, die sich Handwerker mit Rechnung nicht leisten können und selbstredend auch einige Hartz – IV – Empfänger, die mit dem zu niedrig bemessenen Existenzminimum nicht zurechtkommen.

Während der Staat mit “krimineller Energie”, trotz gegenteiliger Gutachten und sogar unter Missachtung der eigenen Gesetzeslage, Millionen von Bedürftigen bei der Bemessung der Regelsätze seit Jahren wiederholt betrügt, will man gleichzeitig, jedenfalls auf Sicht, das Bargeld abschaffen, damit die Schwarzarbeit erschwert wird.

Das Muster der Alt-Parteien, nämlich die Schonung der “Steuerhinterzieher in den Steueroasen und Kriminellen in der Finanzwelt, während gleichzeitig die Bürger weiter ausgepresst und versklavt werden sollen, hat Methode. Denn der Bürger soll nach und nach “rechtlos” gestellt werden, sei es bei der nicht durch das Volk legitimierten Zuzugspolitik (Asylanten, Wirtschaftsflüchtlinge, …), sei es bei der Durchsetzung von TTIP und anderen Verträgen zu Lasten der Gesundheit der Bürger. Denn wenn niemand so leicht die Ursachen der Krankheiten ermitteln kann, die durch genverseuchte und anderweitig kontaminierte Lebensmittel entstehen, dann sieht sich die Politik einig mit den gierigen KONZERNEN, insbesondere MONSANTO.

Wie zu lesen ist, könnte sogar MONSANTO durch Beigabe von gefährlichen Stoffen in das Wasser für die aktuelle Epidemie verantwortlich sein. Und wie häufig feststellbar, wird die Pharmaindustrie ein neues “Geschäftsmodell” entwickeln und die Symptome behandeln, weniger die Ursachen.

Das ist die Systematik der “Parteien-Demokratie”, die längst durch die Wählerbeeinflussung des “Lügenäther” (nach Peter Sloterdijk) zu einer “Parteien-Diktatur” mutierte, weil die Alt-Parteien kaum noch signifikante Wählerwanderungen zu befürchten haben. Und das haben die Alt-Parteien nicht zuletzt den treuen und folgsamen MEDIEN zu verdanken. Die ELITEN sorgen so für den Erhalt ihrer Privilegien.

Alleine deshalb wird PEGIDA so massiv bekämpft, damit die Bürger, die sich dieser Beeinflussung inzwischen entziehen konnten, mit ihren berechtigten Argumenten, Ängsten und Befürchtungen nicht zu hören sind und andere Bürger wachrütteln. Sogar der Ruf – Wir sind das Volk – wird verlogen auf die Zeit der Wiedervereinigung gemünzt, obwohl hier der SOUVERÄN seine grundgesetzlich garantierten Rechte einfordert, die das Volk auch vor ungewollter Überfremdung schützen soll.

Die politischen Rechtsbrecher fürchten nichts mehr, als der RUF nach mehr Demokratie (Willy Brandt) und Beteiligung der Bürger an wesentlichen Entscheidungen, die das ganze Volk betreffen.

Die Taktik der Bundesregierung, nach und nach die Rechte der Bürger abzuschaffen, darf nicht aufgehen.

Jeder Bürger ist aufgerufen, seine Wahlstimme sorgfältig einzusetzen.

Das deutsche Volk, dem in den 30er und 40er Jahren bis heute die HAUPTSCHULD an der Entstehung der Hitler-Diktatur fälschlicherweise zugeschrieben wird, obwohl sich die Behörden und die konservativen Parteien längst auf die Seite der Faschisten gestellt hatten, auch vor 1933, sollte begreifen, dass heutzutage JEDER Wähler Verantwortung dafür trägt, wenn es den Alt-Parteien (CDU, CSU, SPD, GRÜNE, FDP) weiterhin gestattet wird, die Demokratie weiter abzubauen und fortgesetzt bestehende Gesetze einfach ignoriert werden können.

Das Argument, “die Anderen können es auch nicht besser”, ist eine verlogene Erfindung aus der Trickkiste der Massenpsychologie. Niemand würde von einem Bundesligaverein verlangen, dass der untaugliche Trainer seine Aufgabe fortsetzt, weil es anscheinend die ANDEREN auch nicht besser können. Genau das Gegenteil ist der Fall. Das sollte auch für die Politik gelten: Versager und Rechtsbrecher sind schlicht abzuwählen! Neuen Parteien sollte eine Chance gegeben werden, ihre Kompetenz unter Beweis zu stellen. Das derzeit feststellbare Ringen der Alt-Parteien und Medien, die AfD aus den Parlamenten fernzuhalten, hat mit Demokratie aber auch gar nichts zu tun. Denn der Wähler, nämlich das VOLK hat zu entscheiden, wer als Vertreter in die Parlamente einzieht.

Aus dieser Sicht sind die Kampagnen, die sich mit Hilfe des Lügenäthers gegen die AfD richten, a priori undemokratisch.

Verdeckt, mit psychologischer Raffinesse, soll den Wählern suggeriert werden, was sie auf keinen Fall wählen dürfen. Plakative Talk-Show-Verweigerungen sind nur ein Mittel, um den Mainstreammedien ein Argument dafür zu liefern, warum AfD-Vertreter nicht eingeladen werden können. Dabei gäbe es Alternativen. Wenn die Alt-Parteien in Diskussionsrunden nicht antreten wollen, dann sollten andere Parteien, die noch nicht in den Parlamenten vertreten sind, eingeladen werden. Genau das wäre Demokratie, anderen Parteien eine Chance zu geben, sich in den Medien vorzustellen.

Aus dieser undemokratischen Bevormundung sollte sich möglichst jeder Wähler befreien. Wir sind das Volk, ein berechtigter Ruf, der zur Verteidigung der Demokratie gegen die Absichten der Alt-Parteien, die Demokratie nach und nach abzuschaffen, auffordert.

Weitersagen / Weiterleiten könnte helfen.