Der Hietaniemi Friedhof in Helsinki

Einer der großen nie vollendeten Projekten vom Schriftsteller aus Samoa Albert Hanover hat vermutlich was mit dem ersten Film von Lawrence Kasdan, Body Heat zu tun. Der Film, der unglaublich sexy ist, spielte mit der Idee, dass eine lang anhaltende Hitzewelle zu einer anderen Bewusstseinsebene führt, der uns dazu anregt unserer dunklen, irrationalen, unterdrückten und geheimen Seite freie Zügel zu geben.

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Es war aber ein Kommentar von Julio Cortázar über die Geschichte von W.F. Harvey „August Heat“, die sich in dem Buch „The Beast with Five Fingers“ befindet, die ihn dazu angeregt hat, sie zu verfilmen. Und es war der finnische Filmemacher Aki Kaurismaki, der ihn dazu überredet hat, den Film im Hietaniemi Friedhof in Helsinki zu drehen, der sowohl für seine spektakuläre Landschaft, so wie für die Partys und Sexorgien bekannt ist, die hier stattfinden.

Was ihn schließlich überzeugte war die Herausforderung sich eine Hitzewelle in Heslinki vorzustellen, so wie die Fotos die Kaurismaki ihm gezeigt hatte, die dieses Phänomen dokumentierte. Vielleicht war es aber auch das Versprechen des finnischen Regisseurs, das er niemals einhielt, das nötige Geld zu besorgen, oder die Tatsache, dass der französische Schauspieler Jean Pierre Leaud, der von beiden bewundert wurde, als Hauptdarsteller für den Film zusagte.

Die Dreharbeiten wurden zu Beginn der zweiten Woche unterbrochen und niemals weitergeführt; aber auf dem Schwarzmarkt findet man einige Kopien des gedrehten Materials, so wie einige Kopien des Drehbuchs. Es ist also sehr heiß und eine merkwürdige Kraft bringt den Erzähler dazu ein Gericht zu zeichnen, in dem ein Mann zum Tode verurteilt wird. Von seiner eigenen Zeichnung verstört, läuft er ziellos in der Stadt umher, bis er bei Einbruch der Nacht an einen Garten gelangt, der sich in der Nähe des Friedhofs befindet. Dort arbeitet ein Mann, der dem seiner Zeichnung zum verwechseln ähnlich sieht, an einem Grabstein, wo er den Namen und das Geburtstdatum des Erzählers eingraviert. Dieser wiederum versteinert und der Mann erzählt ihm, dass er den Grabstein für eine Ausstellung gemacht hat. Die Hitze nimmt zu und beiden wird der „doppelte Zufall bewusst, für den es keine logische Erklärung gibt“. Der Mann lädt den Erzähler zum Essen ein; und während dieser seine Geschichte schreibt, spitzt der erste seine Arbeitsmaterialien. Es wird immer wärmer, so sehr, „dass jeder verrückt werden könnte“.

 


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