Der Glaube an den Weltuntergang

Der Weltuntergang wurde von so vielen Menschen prognostiziert. Besonders Gurus von Sekten prophezeiten ihn gerne. Gekommen war er bisher nicht aber dass hält die Menschen nicht davon ab, weiter an ihm zu glauben.

Manche glauben, dass sie ins Paradies kommen oder sonst wie besser gehen wird und die ans „falsche glaubten“ bestraft werden. Andere denken, damit nach dem Weltuntergang das Bewusstsein der Menschheit sich verändern und die Erde zu einem besseren Ort wird. Die Anhänger sehen sich den Weltuntergang oft sehnlich herbei. Die Enttäuschung ist groß, wenn ein Jahr vergeht und wieder nichts passiert.

Die Weltuntergänge, die nicht kamen.

Der Bekannteste ist natürlich 2012. Am 21. Dezember 2012 war ein möglicher Weltuntergangstermin, laut dem Kalender der Maja. Passiert ist nichts, wie jeder feststellen konnte. Der einzige Termin war es aber nicht, es gibt weitere.

Irgendwann muss die Welt untergehen, davon sind die Anhänger überzeugt. Drei Termine sind bereits genannt an denen die zweite Wiederkunft Jesus passieren soll. Dieses Jahr ist einer der Termine, an denen die Wiederkunft kommen soll, ansonsten wird dafür auch das Jahr 2020 und 2021 genannt. 2018 droht ein Atomkrieg.

Neu sind die Untergangsprophezeiungen nicht. Im Mittelalter wurde viel prophezeit vom Untergang der Welt. Das Dogma des Christentums enthält ebenso diese düsteren Vorhersagen. Seit Jahrtausenden wird es verbreitet, Minderheiten gibt es ständig die daran glauben und sich möglicherweise danach sehnen.

Weltuntergangssekten können tödlich enden, die Sekte Namens: „Bewegung zur Wiederherstellung der Zehn Gebote“, hat das in der Vergangenheit gezeigt.

Warum wird daran geglaubt?

Was treibt Menschen dazu, an so etwas zu glauben? Es ist zum einen die innere Unzufriedenheit mit sich selbst und der Welt, wie sie aktuell ist. Der Glaube alles kann besser werden, durch einen Weltuntergang verführt so manche. Noch mehr, wenn die Glaubensgemeinschaft sich als eine auserwählte Gruppe sieht, die für ihren “richtigen Weg” reichlich belohnt wird.