Der Geheimclub von Stein

Der Geheimclub von Stein

Aleister Crowley war auch Bergsteiger. Die Aufnahme
entstand 1902 während einer K2-Expedition.
(Wikicommons/ Jules Jacot Guillarmod)

"Mächtig geheim" von Iris Blum bietet, so der Untertitel, "Einblicke in die Psychosophische Gesellschaft 1945 bis 2009". Es handelte sich um eine Eingeweihten-Sekte, einen Schweizer Geheimclub, der den englischen Magier Aleister Crowley als geistigen Vater ansah und eigene Bischöfe weihte. Wer mehr wissen will, muss es nachlesen. Was aber hat das mit mir zu tun? Zum einen schenkte mir eines meiner Geschwister das Buch (Limmat Verlag) zu Weihnachten. Und zum anderen spielt ein guter Teil der Geschichte dieser Gesellschaft dort, wo ich Bürger bin und aufwuchs: in Stein AR. Ich kann mich noch erinnern, wie die Einheimischen damals in den Sechzigern und Siebzigern munkelten über das Haus zur Rose, den Steiner Stützpunkt der Psychosophen, der sich "Abtei Thelema" nannte. Keiner wusste etwas Genaueres, umso wilder waren die von der deutschen Boulevard-Presse geschürten Gerüchte um angebliche Sex-Orgien am Altar. Heute ist die Rose, etwas ausserhalb des Dorfes an der Strasse von Stein nach St. Gallen gelesen und mit einer eigenen Postautohaltestelle ausgestattet, ein nettes Kulturhaus.

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