Der einzige Mangel, ist der Mangel in Ihnen selbst!

Erstellt am 30. April 2015 von Oliver Alois Ernst John

Das Universum kann Ihnen so lange nichts Gutes in die Hände legen, bis Sie nicht das, was Sie jetzt darin festhalten, losgelassen haben. Wenn man am Strand entlangläuft, hinterlässt man Fußspuren. Gibt man aber dem Wind und den Wellen ein paar Minuten Zeit, dann sind sie wieder verschwunden. Genauso überwuchern Pflanzen ein Feld und Themen ein Meeting und die Zeit, die dafür eingeplant war.

Die Natur verabscheut ein Vakuum. Und da die Natur des Universums an sich gut ist, wird das Vakuum immer mit etwas Gutem gefüllt. Einer der schnellsten Wege, Reichtum im Leben zu manifestieren, ist daher, ein Vakuum zu erzeugen.

Ein Vakuum zu erzeugen, funktioniert in allen Lebensbereichen. Also höre ich auf zu tun, was ich tue, und fange an, alles zu sortieren. Ich stapele alles in kleine Häufchen auf dem Boden, je nach Projekt. Dann bekommt jedes Projekt eine eigene Mappe. Anschließend schreibe ich eine To-Do-Liste mit allen wichtigen Dingen, die für die einzelnen Projekte erledigt werden müssen. Nun wandern die Mappen in einen Korb oder den Schrank für aktive Projekte.

Wenn beispielsweise 40 Dinge auf meiner To-Do-Liste stehen, entspanne ich mich zunächst und widme mich anschließend konzentriert den anstehenden Aufgaben. Ich ordne den Eintragungen auf der Liste Prioritäten zu und freue mich enorm, wenn ich etwas durchstreichen kann, sobald ich es erledigt habe. Damit erzeuge ich eine positive Energie, die alles umgibt, was ich tue, und bevor ich mich versehe, habe ich alles getan, was ich tun muss.

Ich arbeite weit besser, wenn ich inneren Frieden habe und konzentriert bin. Ich muss also alle Ablenkungen loslassen und ein Vakuum für den inneren Frieden schaffen. Wenn ich das Gefühl habe, dass in meinem Leben einfach zu viel los ist, leere ich meine Schubladen oder Schränke.

Wenn man von einem offenen, organisierten Raum umgeben ist, fühlt man sich befreiter, kreativer, und man selbst übernimmt die Kontrolle.

Und ich konnte nicht verstehen weshalb. Ich entdeckte, dass ich selbst den Mangel in meinem Leben manifestierte, weil ich ein Opferbewusstsein besaß. Ich hielt am Mangel fest, weil ich dadurch auch weiterhin schlechte Dinge manifestieren… und so das Leben eines noblen Opfers führen konnte.

Ich konnte mich jeden Tag mit meinen Verliererfreunden treffen, und wir konnten einander vorjammern, wie schwer es war voranzukommen, dass die Reichen jede Menge Chancen hatten, wie ungerecht es im Leben zuging und diesen ganzen Unsinn. Ich hielt mich an meinem Opferstatus fest… und in mir war daher kein Raum, um zum Sieger zu werden.

Als ich dann aber in die Lage kam, mein Opferdasein loszulassen, eröffnete sich mir eine ganze Welt neuer Möglichkeiten. Probleme, die ich ein Leben lang mit mir rumgeschleppt hatte, lösten sich von heute auf morgen in Luft auf.

Man braucht einen gewissen Glauben, um dieses Gesetz zu praktizieren. Man muss bereit sein, die Dinge loszulassen. Sie sind überall vom Guten umgeben. Der einzige Mangel ist der Mangel in Ihnen selbst.