Der Eifelphilosoph - eine Kritik

Was ich euch Deutschen jedoch nicht verzeihen kann, ist dieses ”Wir haben doch alle nichts gewußt!”, das ihr nach dem Kriegsende wie ein Mantra gepredigt habt. Seltsam … alle alten Menschen, mit denen ich in den siebziger Jahren persönlich gesprochen habe, haben alles gewußt. Alles, jedes Detail. Auch das mit den Öfen … es gab sogar Witze darüber. Wie kann man Witze über etwas machen, von dem man nichts weiß?
Was ich euch nicht verzeihen kann? Aha, der Eifelphilosoph zieht alle über einen Kamm. Es klauen ja auch alle Polen, stinken alle Neger,... Solche Argumentationen sind hinlänglich bekannt und müssen hier nicht erläutert werden.
Der Eifelphilosoph ignoriert zudem die Tatsache, dass diese Leute, denen er Vorwürfe machen könnte, also diejenigen, die Hitler wählten, heute über 100 Jahre alt sein müssen. Dem Eifelphilosophen wird angeraten, deshalb das Statistische Bundesamt zu befragen, wieviele über 100jährige in dieser BRD noch ihr politisches Unwesen treiben?
Die Sippenhaft ist glücklicherweise abgeschafft. Zumindest formal juristisch.
Der Eifelphilosoph ignoriert aber auch, dass die "abgeholten" Kommunisten, Sozis und Juden fast allesamt Deutsche waren, also in Konsequenz sein allgemeiner Vorwurf gegen die Deutschen auch diese "Abgeholten" trifft. Zudem selbst der KPD- Chef Thälmann, im heutigen Zeitgeist gemessen, als "Nazi" gelten würde.
So ändern sich die Zeiten...
Wie war das also mit der üblen Nachrede?
"Wie kann man Witze über etwas machen, von dem man nichts weiß?"
Hatten die Alten etwa dreißig Jahre später mehr gewußt, als sie es im Kriege selbst erlebten bzw. mitbekamen? Lachten die Alten bereits seit dem Krieg über ein und dieselben Witze?
Ich hatte alte Leute kennengelernt, die erst durch die Nachkriegsmedien von dem aufgeklärt wurden, was sie im Kriege nicht mitbekamen, mitbekommen wollten oder wie auch immer. Solche Programme nannten sich "re-education",...
Damit euch das das nächste Mal nicht nochmal passiert … zeige ich euch jetzt schon mal eure Schuld.
1.) Ihr seid schuldig des Diebstahls und der üblen Nachrede!
Ihr sollt nicht stehlen, so sagt euer Gott, zu dem ihr jeden Weihnachtsabend predigt. Ihr jedoch stehlt euren Arbeitslosen die Versicherungsleistung, jetzt nehmt ihr ihnen die Rente fort, grenzt sie bequem durch gesetzlich verordnete Armut aus und wollt ihnen aktuell auch noch weiter den Wohnraum kürzen, so als wären sie straffällig geworden und würden im Knast sitzen, dabei sind sie Opfer jener, die die Gebote eures Gottes (Quelle: Wikipedia) mißachten:
Folglich begehen alle diejenigen, die nicht arbeitslos in diesem Land sind, Diebstahl? Also auch die Geringverdiener, Angestellten,...?
Eine erbärmliche, dummdreiste und völlig absurde Argumentation des Eifelphilosophen.
In der Bibel, also dem "Wort dieses Gottes" steht ebenso geschrieben, dass nur diejenigen zu essen haben sollen, die auch arbeiten. Welche Stelle der Widersprüchlichkeiten dieses Gotteswerkes (wann hat er dies geschrieben?) nehmen wir uns heute vor, nur weil sie gerade so schön passt? Seit wann und für wen gelten die Erfindungen hirngelähmter Wahnsinniger (Propheten) als Gottes Wort und Gesetzesgrundlage eines weltlichen Staatswesens?
Du sollst nicht stehlen.Was jedoch tut ihr? Ihr macht Gesetze, die den Ärmsten der Armen ihr Hab´ und Gut wegnehmen, ihr trachtet nach all dem, was eure Ärmsten noch haben. Jetzt wollt ihr ihren Lebensraum auf 25m” zusammenpressen – und das wird nicht der letzte Schritt sein. Euer Land, dem die Freiheit billig geschenkt wurde, weil ihr zu feige wahrt, jemals selbst die Hohenzollern und Bismarks zu verjagen, verschleudert jenes wertvolle Gut als wäre es Gift…und erniedrigt noch zusätzlich eure Mitmenschen, in dem ihr sie mit Lüge überzieht:
Wer macht diese Gesetze? Die Friseuse oder die Verkäuferin, die sich anmaßt, für 800 T€uronen monatlich in Vollzeit zu arbeiten? Und diese 800 Teuronen sind noch nicht einmal ihr realer Lohn. Denn sie würde auch ohne diese Tätigkeit Unterstützung bekommen. Unter'm Strich gehen diese Menschen für nichts arbeiten. Denn das Geld würden sie auch mit Hartz IV erhalten.
Und wie viele (ledige) Vollzeitbeschäftigte können sich nur eine Wohnhaft leisten, die um die 35 qm liegt?
Die haben sich etwa diesen Lebensraum verdient? Oder weshalb versagt hier die Stimme dieses "Philosophen"? Weil er die Polarität der öffentlichen "divide et impera"- Propagandisten übernimmt und weiterverbreitet? In der BRD gibt es nicht nur Hartz IVer und Superreiche. Dazwischen existieren noch viele andere, von denen ein Großteil ständig mehr aber für weniger einen Großteil seiner Zeit damit verbringt, einer Tätigkeit nachzugehen, um die Bedürfnisse der Reichen, aber auch die der Armen zu finanzieren. Über den Zahlmeister verlieren weder DieLinke noch die FDP irgend ein Wort. Darin sind sich beide Parteien einig.
Warum wohl?
P.S. Seit wann ist dieses Land "frei", also unabhängig? Ohne Worte, selbsternannter "Philosoph". Nur, was hat die "Liebe zum Denken" (wörtliche Bedeutung v. Philosoph) mit ihrer unterbelichteten Kurzsichtigkeit zu tun?
Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
Wo ist also der asoziale Arbeitslose, der gemütlich in der sozialen Hängematte liegt, der faule Sozialschmarotzer? Es gibt ihn nicht. Arbeit hat jeder, ich schätze mal, allein die Formulare der ARGE auszufüllen, ist eine Arbeit, an der viele schon scheitern. Kochen, spülen, putzen, Straße reinigen, Kellerwoche, Flurwoche, Hof reinigen einkaufen … das ist genug Arbeit für einen ganzen Menschen. Früher tat das eine Hausfrau und galt als vollbeschäftigt. Und doch redet ihr falsch gegen diese Menschen. Tag für Tag … und sinnt danach, wie ihr ihnen noch mehr wegnehmen könnt – aktuell gerade die Rente und den Wohnraum.
Der Philosoph geht also davon aus, dass sich die Formulare für das Finanzamt ganz von selbst ausfüllen und auch die anderen aufgezählten Tätigkeiten von Elfen, Feen, Heinzelmännchen etc. übernommen werden, wenn man denn nur in Beschäftigung steht?
Das alles wäre "genug Arbeit" für einen ganzen Menschen? Dieser Meinung schließe ich mich an.
Aber das sollte auch für diejenigen (besonders für diese) gelten, die zusätzlich zu dieser "genügenden" Arbeit mehr als ein Drittel ihrer täglichen Lebenszeit damit verbringen, für sich, für die ganz oben und für die ganz unten anschaffen zu gehen.
Es sollte endlich die Systemfrage gestellt werden. Und so lange wie diese nicht befriedigend beantwortet ist, sollten alle arbeiten müssen. Eine zwei oder drei Tage Arbeitswoche ist machbar, aber nicht gewollt, solange es genügend anschaffende Idioten gibt. Gelle, Eifelphilosoph?
Mit dem Rest deiner belanglosen Gedanken setze ich mich nicht auseinander. Meine Zeit ist mir dafür zu schade.
Ohnehin habe ich mich nur über sie geäußert, um der täglichen Propaganda, der sie in unphilosophischster Weise aufgesessen sind, ein paar Gedanken entgegenzustellen und den Leistungsträgern dieses Landes eine Stimme zu leihen.
Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave.
Nietzsche 

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