Der Dieb der Worte - Ein Autor, ein Plagiat und viel Erfolg

Von Alexandrak @Alexandra71

Geschichte


Mein Name ist Rory, Rory Jansen, ich bin Autor, wenn auch ein ziemlich erfolgsloser. Doch meine Träume gebe ich nicht auf und meine Frau glaubt ganz fest an mein Talent und schenkt ihrem Autor, na ja mir, eine wunderschöne alte Ledertaschen. Was keiner weiss, ausser ich ist, das in dieser Aktentasche ein altes Manuskript steckte. Vergilbte Seiten, die mit einer alten Schreibmaschine beschrieben sind. Ist das nicht aufregend? Ich beginne die Seiten zu lesen... und sie fesseln mich und ich komme auf eine wahnwitzige Idee... Nur um ein Gefühl zu bekommen schreibe ich sie Wort für Wort ab... 
Und alles verselbständigt sich. 

Meine Meinung


Ich hab den Film geschaut weil ich das Thema spannend finde, nach den jüngst veröffentlichen Plagiatsfälle wie M. Gercke oder Guttenberg. Wobei der Film schon vor 3 Jahren raus kam, und das Thema noch nicht so in aller Munde war, dachte ich, schaust mal rein, ist sicher spannend.
Die Geschichte ist folgende, ein Autor liest aus seinem neusten Roman vor, welches eine Geschichte von einem noch unbekannten Autor erzählt. Dieser findet in einer Aktentasche, die er geschenkt bekommen hat, ein altes Manuskript. Klar liest er es, aber dabei bleibt es nicht. Denn er möchte einfach einmal das Gefühl haben wie es ist, an seinem Computer zu sitzen und nicht aufhören zu können zu schreiben. Und so schreibt er die Geschichte Wort für Wort ab. Seine Frau, welche sonst nie auf seinem Lapi rum schnüffelt, tut es dieses mal aber sehr wohl und findet diese Geschichte. So begeistert davon beichtet sie es ihrem Mann und drängt ihn dazu es einem Verleger vor zu legen. Rory stellt nicht richtig das es "nur" ein Versuch war und es nicht seine Geschichte ist, und spielt mit. Vielleicht im Gedanken das er eh keinen Verleger findet der das Buch gut findet. 
Gesagt getan, lange vergessen weil es bei dem Verleger nur rum lag, bis dessen Frau es las, bekommt er die Nachricht das er, wenn er wolle, sofort unter Vertrag genommen werden würde. Und nun  gehört er zu den besten Debüt-Autoren des Jahres und bekommt auch noch nen Preis!!
Cooper kann damit Leben... Bis, ja bis eines Tages ein alter Mann auftaucht und ihm erzählt das er der Urheber dieser Geschichte ist... Wie soll es nun weiter gehn? Rory versucht das alles richtig zu stellen aber so einfach ist es dann doch nicht...
Tja, die Idee ist wirklich gut aber die Umsetzung war nicht ganz sooo naja, gelungen. Man kann Cooper zwar schon verstehen, bis zu einem gewissen Grad, die Verlockung ist schon ziemlich gross, zumal man hofft dasder Urheber sicher schon laaaange tot ist und davon nichts mehr mit bekommt. 
Die Frage die der Film aufwerfen wollte war sicher ob es moralisch und ethisch verwerflich ist, dies zu tun und wenn ja, ob man wirklich damit gut leben draf? Sprich, ob es dem Dieb egal sein kann und den Erfolg geniessen darf. 
Aber irgendwie fand ich die Umsetzung von einer Geschichte in der Geschichte, völlig überflüssig und es hat auch zur Geschichte, wie ich persönlich finde, nichts dazu beigetragen. Verwirrend ist es nicht denn die drei Handlungstränge sind gut voneinander zu unterscheiden.
Eigentlich schade denn die Schauspieler mag ich eigentlich. Rory Jansen wir von Bradly Cooper gespielt, Und der Autor der die Lesung gibt von Dennis Quaid. Tja, da sieht man wieder einmal mehr, gute Schauspieler garantieren noch keinen guten Film. 
Also, den Film kann man sehen, muss man aber nicht. Aber immer noch besser als der übliche Schrott im TV.