Der blaue Teller

Der Sohn hat manchmal seinen eigenen Kopf. So liebt er es, wenn sein Essen auf einem anderen Teller als alle anderen angerichtet wird. Sein Lieblingsteller ist ein hellblautürkiser Teller vom Möbelschweden. Der war seit einiger Zeit mit einer Katsche am Rand verziert und seit zwei Tagen existiert er gar nicht mehr - ein Malheur ist dem Kindchen passiert und jetzt liegt der hellbalutürkise Teller in tausend Scherben im Müll. Ich in meiner unendlichen mütterlichen Güte (*räusper*) habe ihm selbstverständlich einen neuen Teller versprochen. Irgendwann.
Nun, der Sohn war der Meinung, irgendwann sei gestern und so sind wir direkt nach dem Kindergarten ins benachbarte Möbelschwedenstädtchen gefahren, wo das Kind ins Kinderparadies abgeschoben wurde und ich einen Teller gekauft habe. Naja, und ein bißchen mehr. 
Zu Hause angekommen stelle ich fest, daß der neue Teller auf dem Weg irgendwie schon wieder eine Katsche abbekommen hat. Nun ist das Kind endgültig selig: sein Teller ist wieder da! Weil: der sieht genau so aus wie der alte.
Ich habe jetzt das dumpfe Gefühl, daß helltürkisblaue Möbelschwedenteller sich nicht mit unserem Haushalt vertragen und ich vielleicht doch besser einen gewissen Vorrat anlegen sollte...
Ach ja, was wir gestern sonst noch getan haben: Turnunterricht. Eine Kinderturngruppe direkt um die Ecke wurde ausfindig gemacht, mit freien Plätzen zu einer saublöden Zeit - daher auch die freien Plätze. Macht aber nichts, das Kind fängt da an. Und die geben sich nicht mit Pi.p.ikrams ab, da wird richtig gefordert: Affenschaukel, Rolle vorwärts, Rolle rückwärts, Handstand, Seilchenspringen, über Bänke hüpfen und so weiter. Im Vergleich zu den zwei anderen bislang besuchten Gruppen eine Stufe anspruchsvoller. Jetzt muß der Lütte nur noch lernen, sich gegen die ältere Mädchenübermacht zu wehren. Ich glaube, er ist der jüngste da. Aber er war glücklich und es hat ihm "supergut" (Zitat) gefallen.


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