Der Autor, dem nichts einfiel

Der Autor, dem nichts einfiel
Hier saß er wieder, vor seinem Monitor. Die Seite zeigte immer noch einige wenige Zeilen. Ihm fiel einfach keine Geschichte zum Schreiben ein...
Das war eigentlich sein Traum, einmal einen Spannenden Roman, genauso schreiben wie.... Wie hieß dieser Autor doch gleich.... Er kam einfach nicht drauf. "DING-DONG" Der Postbote? Sonst verirrte sich kaum jemand an seiner Türe. Das Klingeln wurde drängender: "DING-DONG, DING-DONG." "Jaja ich komme doch schon."
Vor seiner Tür standen zwei Männer in schwarzen Anzügen. Beide hatten Sonnenbrillen auf und ein unbewegtes ernstes Gesicht. Im Hintergrund stand ein schwarzes großes Auto. Alleine diese Szene wirkte irgendwie wie aus einem Film. "Sind sie Herr Rudolph Müller?" Wow, selbst die Stimme hatte etwas forderndes, was keine Widerrede duldete. Rudolph hatte Herzklopfen. "Ähh, ja?" Mehr bekam er nicht heraus. "Wie lautet der Auftrag?" Auftrag? Rudolph verstand nicht, was diese Frage sollte, geschweige denn, was diese Typen zu ihm geführt hatten. Evtl. ein Test, oder ein Scherz? Ohne Nachzudenken, sagte er einfach das Erstbeste, was ihn in den Sinn kam: "Losfahren und das Geld abholen, keine Spuren hinterlassen und keine Polizei." Diesen Spruch hatte er Mal aus einem Gangsterfilm gehört. Es Gefiehl ihm so gut, dass er diesen schon auswendig kannte. Dimitri sah seinen Bruder fragend an. Sie waren so gut eingespielt, dass sie mit nur winzigen kleinen Gesten, (selbst für gute Beobachter, kaum sichtbar) miteinander reden konnten. Dimitri zuckte nur leicht mit der Schulter. Das war schon eine Frage, soll heissen: "Weisst du um was es hier geht?" Sein Bruder Boris Konterte mit einem kurzen Zucken des rechten Auges, soll heißen: " Ich kann es mir ungefähr denken." Dimitri wieder eine kurze Kopfbewegung nach oben, soll heißen: "Das Geld vom Drogenboss will er, was sonst." Boris hob kaum merklich einen Finger, dann zwei, soll heißen: "Er zieht es wirklich durch, was für ein knallharter Bursche." "Moment", sagte Dimitri zu Rudolph. Wir müssen kurz mit unserem Boss reden. Rudolph konnte immer im richtigen Augenblick das falsche sagen. Meistens war das der Grund, warum er kaum Freunde hatte. Er nickte nur kurz und schloss die Tür.
Die zwei Brüder riefen ihren Boss an und erklärten ihm das Ganze. Der fing wie verrückt zu fluchen an: "SEIT IHR AN DER FALSCHEN ADRESSE? WER IST EIGENTLICH DIESER RUDOLPH?" Eine riesen Verwechslung, war es doch die falsche Straße, die sie sich gemerkt hatten. Als sie wieder ins Auto stiegen und schon einige Zeit unterwegs waren, rief der Boss sie wieder an: "HABT IHR HOHLKÖPFE WENIGSTENS DIESEN RUDOLPH ELEMINIERT???" "Äh klar doch Boss, haben wir!" Dimitri sah Boris an, seine Augen wurden schmal, soll heißen: "Loslos, zurück und diesen Typen auf Eis legen." Boris drehte den Wagen mitten auf der Kreuzung, die Ampel Zeigte rot, was beide nicht im geringsten interessierte. Ein LKW krachte genau in diesem Moment mitten in den schwarzen Wagen der Brüder, worauf beide starben.
Rudolph machte gelangweilt den Fernseher an. Nachrichten: "Ein schwerer LKW-Unfall passierte heute auf der ......." Gelangweilt schaltete er um. Es geschah doch nichts aufregendes, was ihn inspirieren konnte, seinen Roman zu schreiben.
Nun saß er wieder vor seinem Monitor. Nein, heute fiel ihm bestimmt nichts mehr ein. Vielleicht morgen. GARANTIERT morgen, aber heute nicht mehr.

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