Der Ablasshandel mit dem Klimakiller

Der Ablasshandel mit dem Klimakiller
Von Günter Verdin
Wie gut, dass es neben ARTE, Servus TV nun auch ORF III gibt: Kultur und österreichische Zeitgeschichte, Wissenschaft und europäische Integration sind die Programmschwerpunkte des seit 26. Oktober 2011 über Kabel und Satellit zu empfangenden Spartensenders. Am Donnerstag gibt es mit "Im Brennpunkt" und dem "Weltspiegel" Dokus rund um den Globus. Diesmal  ging es um den Klimawandel. "Im Brennpunkt" führte Chefredakteur Christoph Takacs in das ebenso brisante wie schwer vermittelbare Thema des Handels mit CO2- Emissionen ein. 1992 betrug der weltweite Ausstoss des Klimakillers  Kohlendioxid 22 Milliarden Tonnen, im Jahr 2010 waren es 31 Milliarden, trotz dem Kyoto-Protokoll, das seit  2005 völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoss von Treibhausgasen festlegt. Die Thematik ist kompliziert und wird durch die Fülle der Informationen in der Dokumentation kaum überschaubarer. 

Wie hilflos die internationale  Politik trotz aller ehrenwerter Konferenzen dem Klimaschutz gegenuebersteht, zeigt allein die Tatsache, dass der groesste Luftverschmutzer, die USA, dem Kyoto-Abkommen nicht beigetreten ist. Die regionalen Aktivitäten in China oder Indien, meist von den Bürgern selbst initiiert, geben aber Hoffnung. Die Gewinnung von Elektrizität aus Biogas oder Solarenergie wird zunehmend auch in sogenannten Schwellenlaendern forciert. Wie dramatisch der Klimawandel ist, wurde im anschliessenden "Weltspiegel" mit einer Reportage über das schmelzende Eis auf Grönland und dem damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels dokumentiert. Dort kämpfen die Inuit  ums Überleben . Mit Schrecken beobachten wir mit ihnen, dass schon wieder ein neuer Eisberg am Horizont aufgetaucht ist, der vom schmelzenden Gletscher abgebrochen ist. Der Untergang der "Titanic" war wohl nur eine Vorwarnung vor der noch groesseren Katastrophe , die uns bevorstehen könnte.
Im Brennpunkt 4Punkte
Weltspiegel 5Punkte
Der Ablasshandel mit dem Klimakiller


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