Der 2. Weltkrieg – unabhängig von der Siegerversion

Der 2. Weltkrieg – unabhängig von der Siegerversionvon Moon-Gu Kang

Im folgenden möchte ich ganz demokratisch und fair, unabhängig von der Sieger-Geschichtsschreibung, den Frankreichfeldzug analysieren. Denn da gibt es einige Ungereimtheiten im Westfeldzug:

Im ersten Weltkrieg war einer der Kriegslastenträger und Verlierer Russland gewesen. Stalin soll dazu folgendes gesagt haben: “Diesmal werden wir nicht die Hauptlastenträger im Kriege sein.“, im Anspielung auf den Ersten Weltkrieg, wo Russland die Hauptlast zu tragen hatte und „leer“ ausging.

Er ging auf den Nichtangriffspakt mit Deutschland ein, wohl wissend, dass auf Hitlers „Speiseplan“ auch Russland mit inbegriffen sein könnte.

Wie er erst richtig kalkulliert hat, befand sich Deutschland im Krieg mit Polen, dann aber auch mit Frankreich und England. Das war deshalb möglich, weil Deutschland mit Russland einen Pakt geschlossen hatte und somit den Rücken frei hatte. Stalin freute sich, als seine Rechnung aufzugehen schien und Deutschland und Frankreich sich bekriegten.

Er dachte, dass sich die beiden Parteien wie im 1. Weltkrieg eine ausgeglichene „Schlägerei“ liefern und sich gegenseitig aufreiben und erschöpfen würden. Erst dann wollte er den Rest einsammeln – ohne große Verluste auf eigener Seite, versteht sich.

Aber seltsamerweise ging seine Rechnung im zweiten Teil nicht auf, Deutschland überrannte französische und englische Truppen in nur ein paar Wochen und Russland sah sich wieder im Kriege gegen Deutschland, während „die Westmächte“ schadenfroh zuschauten und möglicherweise ins Fäustchen lachten.

Russland hatte aus neue die Hauptlast des Weltkrieges zu tragen, obwohl Stalin gerade dies vermeiden wollte.

Waren da irgendwelche andere Köpfe doch etwas schlauer als Stalin gewesen? Oder alles nur Zufall?

Vor diesem Hintergrund sollte der Frankreichfeldzug vollstaendigkeitshalber durchleuchtet werden. Denn es gibt durchaus ein paar „Unklarheiten“ in der offiziellen Version.

Zu Beginn des Polenfeldzuges hatten Frankreich und Großbritannien dem Deutschen Reich am 03. September 1939 den Krieg erklärt, ohne militärisch wirksam einzugreifen. Dies ist auch als „Sitzkrieg“ bekannt. 1. Anomalie: Obwohl man dem Feind nach Kriegserklärung in den Rücken fallen konnte, haben die Westmaechte es eben mal unterlassen und erfindet eine neue Art der Kriegsführung – den Sitzkrieg!

Dann wurde der Wehrmacht, nachdem sie Polen plattgemacht hatte, der Sitzkrieg doch zu langweilig. Deutsche Panzerverbände drangen binnen weniger Tage durch die Ardennen bis zur Kanalküste vor.

Von wirksamen Bomberangriffen gegen die vorrückenden Panzerverbände keine Spur. 2.Anomalie: Hatten die Franzosen keine Flugzeuge oder hatten sie eben vergessen dass sie welches besaßen?

An dieser Stelle soll noch bemerkt werden, dass Hitler in seinem Buch „Mein Kampf“ angedeutet hatte, dass er zuerst Frankreich erobern wollte, um dann an anderer Stelle „expandieren“ zu können. So kann angenommen werden, dass die Hochfinanz mit großer Wahrscheinlichkeit schon recht früh Bescheid wusste, wie Hitler tickte.

Stalin soll übrigens zu Beginn des Westfeldzuges gesagt haben: „Der Krieg wird zwischen zwei Gruppen kapitalistischer Staaten geführt … wir haben nichts dagegen, wenn sie aufeinander einschlagen und sich schwächen“.

Man kann davon ausgehen, dass die Hochfinanz mit der Wunschvorstellung von Stalin nicht einverstanden waren.

Der 2. Weltkrieg – unabhängig von der SiegerversionVor diesem Hintergrund sollte das weitere Geschehen eingeordnet werden:

Der Vormarsch der Wehrmacht wurde auch durch eine angebliche „Panzeralarm-Falschmeldung“seitens der Franzosen begünstigt. Durch diese Falschmeldung soll es angeblich zur Panik von Bulson gekommen sein, der dann die Maasverteidigung bei Sedan zusammenbrechen ließ! 3. Anomalie: Aufgrund von nur eine einzige Falschmeldung ist also die gesamte Verteidigungslinie bei Sedan zusammengebrochen sein!, so-so.

Nun schauen wir mal wie sich die Französischen Panzerdivisionen teilweise wie von selbst aufgelöst haben:

  • Die 1. Panzerdivision mit 167 modernen Panzern wurde am Vormittag des 15. Mai bei Flavion von Rommels 7. Panzerdivision beim Tanken überrascht und geschlagen. Haben die Franzosen versucht, alle 167 Panzer gleichzeitig zu tanken? Hatten sie keine Aufklärung, so dass sie eine komplette Panzerdivision übersehen haben?
  • Die 4. Panzerdivision der Franzosen mit General de Gaulle startete eine Offensive gegen den deutschen Vormarsch und brachte diesen zeitweilig in Bedrängnis, wurde jedoch durch die Luftwaffe und die 10. Panzerdivision der Deutschen zerschlagen, wobei de Gaulle eben mal vergessen haben soll, Luftunterstützung anzufordern.
  •  Die 3. Panzerdivision mit General Flavigny hatte am 14. Mai 1940 bei Sedan die Möglichkeit gehabt, mit 300 Panzern einen Deutschen Brückenkopf mit 30 Panzern anzugreifen. Aus irgend einem Grund verteilte General Flavigny jedoch seine Truppen auf 20 km Frontlänge und verhielt sich erst einmal defensiv, um anschließend sich in einzelnen Kampfhandlungen zu verzetteln. 4. Anomalie: Wenn man mit 10 facher Übermacht den Brückenkopf des Gegners erdrücken kann, dann geht man hin und sammelt die 30 Panzer des Gegners ein, anstatt sich zu verstecken.
  • Zur Krönung dieser Panzergeschichte hat die 2. Panzerdivision zwischen 11. und 15 Mai 1940 fünf verschiedene Einsatzbefehle erhalten. Da die Kettenfahrzeuge mittels Eisenbahn und Trosse verlegt wurden, kam es zur Aufsplitterung und letztendlich zur Lähmung des Verbandes. 5. Anomalie: Sie hat sich also selbst Schachmatt gesetzt und aufgelöst. Das scheint Fakt zu sein, die Frage die sich stellt ist, absichtlich oder aus Versehen?

Irgendwann haben die Franzosen, die seltsamerweise einen Anfängerfehler nach dem anderen gemacht hatten, zur Abwechslung (oder aus Versehen?) auch mal eine scheinbar richtige Entscheidung getroffen, in dem der Oberbefehlshaber Gamelin am 19. Mai 1940 einen Befehl erteilte, die Deutsche Angriffsspitze in einem Zangenbewegung von Norden und Süden anzugreifen.

Doch er wurde noch am selben Tag von General Weygand abgelöst, der diese Zangenangriff-Befehl sofort aufhob. Drei tage später, am 22.Mai gibt er dann seinen berühmten „Weygand-Plan“ bekannt, welches einen Zangenangriff von Norden und Süden vorsah!

Sogar dem Churchill soll der neue Plan ziemlich gleich dem Alten vorgekommen sein.

Wie dem auch sei, in der Zwischenzeit hatten die Briten auf eigener Rechnung einen Angriff gestartet, aber mangels Koordinierung mit den Franzosen hatten sie keinen Erfolg und mussten sich zurückziehen, schlussendlich entkamen sie über Dünnkirchen nach England und der Weygandplan wurde am 27. Mai endgültig ad Acta gelegt. 6. Anomalie: Rein zufällig, an dem Tag, wo der Oberbefehlshaber Gamelin einen Befehl ausgegeben hatte, dass dem Deutschen weh tun konnte, wird dieser abgelöst und sein Befehl rückgängig gemacht.

Die Frage, die sich stellt, ist, ist die Französische Führung wirklich so dumm gewesen oder haben sie einen groesseres Spiel gespielt? Vielleicht – Deutschland und Russland sollen aufeinander einschlagen und sich gegenseitig aufreiben?

Wenn man weiß, dass der Polenfeldzug eine Falle gewesen war, um Deutschland in einen Krieg zu locken, aus dem es nicht mehr herauskam und wenn man weiß, dass sich Frankreich nach den napoleonischen Kriegen bereits in den Händen der Hochfinanz befand, dann erscheint der Verdacht, dass die Hochfinanz im Westen absichtlich verloren zu haben, nicht unbegründet.

 

Auf jeden Fall ging diese Geschichte, ganz zur Zufriedenheit der Hochfinanz, in einen Aufreibungskrieg zwischen Deutschland und Russland über.

 

Mit freundlichem Gruß

Moon-Gu Kang

Quellen: Wikipedia, Blitzkrieg im Westen, Frankreichfeldzug, Gerd-Schultze Rhonhof

 

Hier das Beweisvideo von Gerd-Schultze Rhonhof, wo Deutschland in die Kriegsfalle in Polen tappt.

Hier sind vollstaendigkeitshalber weitere Videolinks, sind aber nicht ganz so wichtig.

http://www.youtube.com/watch?v=XTLLditB58o&feature=player_detailpage

http://www.youtube.com/watch?v=dv2kUyVKfM4&feature=player_detailpage

Nachwort:

Die meisten Fakten sind aus Wikipedia, sonstigem Mainstream und Konsorten. Die „logische“ Interpretation, Auslegung und mögliche Fehler gehen auf mich.

Bitte seid so fair und schaut wenigstens den Vortrag von Gerd-Schulze Rhonhof an, bevor ihr kritisiert.

Denn sein Vortrag setzt ganz andere Masstaebe, und unter Voraussetzung dieser Masstaebe ist dieser Artikel entstanden. :-)


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