Denkansätze für ein faires System – Ein 30-minütiger Vortrag von Andreas Popp


Andreas Popp zeigt in einem etwa 30-Minütigen Vortrag Denkansätze auf, die aktuelle Krise als Chance zu einer grundlegenden Änderung des Wirtschaftens und Zusammenlebens zu nutzen. Er beschreibt so provokant wie eindrücklich und in verständlichen Worten die widersinnige Logik des Finanz- und Wachstumsirrsinns, die Mechanismen der Medien als Instrumente der Propaganda und Manipulation. Er kommt bei seiner Betrachtung zum Schluss, dass unser System weder gerecht noch zukunftsweisend sein kann, sondern “gegen die Wand fahren muss”. Er bietet eine Abkehr an, die den Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaften stellen möchte, das “Regionale” stärkt – eine Perspektive zumindest.

Denkansätze für ein faires System – Ein 30-minütiger Vortrag von Andreas Popp

Der römische Brunnen – Ein Bild mit Symbolkraft

Mit seinen Ideen greift er Thesen und Themen auf, die aus der Zeit der französichen Revolution entstammen könnten. Es erinnert sehr an die Ideale des Philosophen Jean-Jacques Rousseau, der vor 300Jahren geboren wurde und als Vordenker der Aufklärung galt.  Er ging von der “Volonté générale” – dem ideellen Gemeinwillen aller Bürger als Grundlage für eine soziale Gesellschaft aus. Wirkliche “Demokratie” war nach seinem Verständnis nicht denkbar, wenn die sozialen Unterschiede zu groß sind. (1)

.
Am Ende seines Vortrages verweist Andreas Popp auf das Gedicht “Der römische Brunnen” von Conrad Ferdinand Meyer aus dem Jahr 1882, auf ein Modell, das in seiner Darstellung der literarischen Epoche des “Realismus” zugeordnet wird. “Die moralische Botschaft der Texte erschafft ein fast ideelles Weltbild mit dem strebenden Bürger, der wirtschaftlichen Wohlstand erfährt, auf der einen Seite und auf diejenigen auf der anderen Seite, die im wirtschaftlichen Ruin enden.”  So können Textinterpretationen durchaus neue Brisanz erfahren.

“Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.”

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Quellen – weiterführende Links

(1) Rousseau – Die Idee einer transparenten Demokratie – Zum 300. Geburtstag des Vordenkers
(2) Video: Andreas Popp – Vortrag bei „Lust auf neues Geld”, uplaoder WissensmanufakturNET
(3) Foto: “Römischer Brunnen” aus dem og. Video

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