Delikate, feine Kost aus dem Meer – was will man mehr?

Antwort: Nichts! Im Imbiss “Fischfeinkost Delikatessen des Meeres” ist alles rundum perfekt. Imbiss & perfektes Essen? Schwer unter einen Hut zu bekommen? Dafür leicht auf einen Teller…

Der Fischimbiss fällt nicht auf, ganz und gar nicht. Man muss wissen, wohin die Reise gehen soll. Fast am Ende der Colonnaden (vom Gänsemarkt aus), sieht man, wenn man ganz genau hinschaut, dass rechts ein paar Stufen hinunter in einen ganz kleinen, sehr engen Imbiss führen. Er ist urig, etwas dunkel, ein paar wenige Tische und Kommoden befinden sich in dem Laden. Gut 20 Menschen drängeln sich dicht aneinnder, essen im Stehen.

Währenddessen saust ein Kellner flink an ihnen vorbei, serviert den Wartetenden riesige Teller, die fast überschwappen. Die Kreationen – und ja, es sind wirklich welche – bewirken einen echten Gaumenorgasmus (ist so!). Denn so gut, wie dort gekocht wird, esse ich in wenigen Restaurants (!).

Geschmacklich könnten es diese Gerichte locker mit denen guter Läden aufnehmen. Schön soweit. Aber: Was wird denn da serviert? Zum Beispiel butterzarter, saftiger Lachs mit Pestokruste (göttliches Pesto!!!) und Meerrettich-Kartoffel-Mören-Suppe. Oder perfekt gebratener Thunfisch auf Polenta mit Sauerkraut an Shrimp-Currycreme.

Delikate, feine Kost aus dem Meer – was will man mehr?

Hört sich eigenartig an? Aber ja. Ist es auch. Es ist eine ganz eigene Art der Zubereitung. Und das macht den Reiz aus! Haxe und Sauerkraut – naja. Kartoffelsuppe mit Würstchen – okay. Ich sag nur: Mix it, Baby!

Bestimmt teuer der Spaß. Nö. 6,50 Euro legt man hier auf den Tresen – seit kurzer Zeit, vorher waren’s 5,50 Euro. Trotz der Preiserhöhung ist diese Summe völlig gerechtfertigt. Und für die Qualität sogar noch zu wenig. Das Preisleistungs-Verhältnis ist spitzenmäßig.

Dieses gute Essen für diesen unschlagbaren Preis wird höchstwahrscheinlich aber nur zustande kommen, weil’s hier die Masse macht. Es gibt nur ein Tagesgericht für dieses Geld. Teilweise stehten noch ein oder zwei andere Essen auf der Kreidetafel, die aber dann das Doppelte kosten. Aber vorsicht: Am besten, man kommt um 12.30 Uhr oder so um 14 Uhr. Denn hier wird’s ratzfatz voll. Vor allem im Sommer, denn dann stehen draußen Tische und Bänke, die ebenfalls fix komplett besetzt sind.

Um den Überblick zu behalten, hat man sich etwas Schlaues einfallen lassen: Man gibt das Essen rundenweise raus. Wann man selbst dran ist verrät eine Glocke. Wie oft man sie läuten hören muss, bevor man endlich selbst dran ist, wird am Tresen beim Bestellen gesagt. Hat man Pech und der Laden ist voll, können schon mal drei Kingelrunden vergehen. Und wer meint: Ach, einfach mal bei Runde zwei dawischenschummeln..nene, ist nicht. Das merkt sich der Mann hinter dem Tresen ganz genau.

Deswegen komme ich meistens schon um 12.30 Uhr, denn ich arbeite in Chilehaus-Nähe. Ansonsten könnte es passieren, dass meine Mittagspause ihren Zweck nicht erfüllt.



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