Deine Blicke …

So wie Du mich einmal angeschaut hast,

so liegen deine Blicke nun auf Ihr.

Und wie ich so beobachte … dich und Sie …

erkenne ich stillschweigend doch wahrhaftig,

dass Du die gleichen Dinge versuchst in Ihr zu sehen,

die Du einmal bei mir einzigartig empfunden hast.

Wenn Sie dich auch „offensichtlich“ ändert,

sehe ich doch, dass Du es bist,

der Ihr den Stempel aufdrückt,

den Du einst versuchtest, bei mir zu kopieren.

So lebt Sie in dem Glauben, dich zu formen,

ohne zu erkennen, dass Sie in eine Form gewachsen ist.

© Erika Flickinger

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