Das Wort zum Samstag, 10. September 2011 - KATIA, MARIA und NATE aktuell

Nach einer Entschuldigung für die heutige Wortkargheit hier nun der aktuelle Stand der Dinge, bevor es gleich in den Samstag hinein geht. Der 10. September wird übrigens aufgrund von Durchschnitts-Erfahrungswerten gemeinhin als der Höhepunkt der Atlantischen Hurrikansaison angesehen.
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Image: Vorhersage Verlauf Hurrikan KATIA, und Tropische Stürme MARIA & NATE vom 9. September 2011 nachts
Credit: NOAA / Google

Hurrikan KATIA hat alle Erwartungen erfüllt und ist nun auf dem Weg zurück über den Atlantik (Marschroute Ost-Nordost) in Richtung Nordeuropa, und das mit sagenhaften 74 km/h.
Dabei erzeugt KATIA noch immer Winde von 140 km/h, was sie sich näher an der Hurrikan-Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) als an der Kategorie "Tropischer Sturm" aufhalten lässt.
Interessen in Europa informieren sich ab sofort am besten beim: Britischen Wetterservice
Der Tropische Sturm MARIA tut sich schwer, in Fahrt zu kommen. Auf dem aktuellen Satellitenbild sieht MARIA ziemlich zerrissen aus. Da ist keine Rotation und keine vernünftige Organisation zu erkennen.
Trotzdem erzeugt MARIA viel, viel Regen, der über den Kleinen Antillen bereits fällt. Ab sofort ist dort mit Sturmbedingungen zu rechnen.
MARIAs Zentrum wird gerade 210 km nördlich von Barbados und 245 km OSO von Guadaloupe lokalisiert (ein Name, von dem wir wissen, dass er eigentlich mit einem "e" anstelle des zweiten "a" geschrieben wird) und man erwartet, dass es bis Sonntag über die Leeward-Islands und die Jungferninseln in die Nähe von Puerto Rico zieht. Von dort an sollte dann eine gemächliche, aber stetige Intensivierung einsetzen. In der Dominikanischen Republik, Haiti und auf den Bahamas sollte man MARIAs Entwicklung unbedingt noch beobachten.
Gute Nachrichten gibt es für die Ostküste der USA: MARIA scheint KATIA folgen und der East Coast nicht allzu nahe kommen zu wollen. Warten wirs ab.
Der Tropische Sturm NATE seinerseits ist nicht nur ein Beispiel für die begrenzten Möglichkeiten der Vorhersage der Zugbahn, sondern auch der Intensität. Nachdem gestern alle Modelle übereinstimmend auf eine Steigerung letzterer hindeuteten, hat NATE im Gegenteil dazu etwas nachgelassen. Ein möglicher Grund hierfür, den die Fachlaute in Betracht ziehen, ist das quasi-stationäre Verhalten NATEs in den vergangenen 24 Stunden, welches dazu geführt haben könnte, dass der Sturm kaltes Wasser aus den Tiefen des Golfs an die Oberfläche gesaugt hat, womit er sich seiner eigenen wichtigsten Energiequelle beraubt hätte. Das humane Sprichwort für eine solche Aktivität lautet "sich sein eigenes Grab schaufeln".
So weit, sich in dieses Grab hineinzulegen, ist NATE allerdings noch längst nicht. Es soll jetzt etwas in Bewegung kommen und am Sonntag Abend an der Küste des mexikanischen Bundesstaates Veracruz über Land gehen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit gesunken, dass NATE noch zum Hurrikan wird. Die Warnstufe "Hurrikanbeobachtung" bleibt vorerst trotzdem bestehen. (Falls Sie sich über die mehrfachen Ortsangaben bei der "Sturmwarnung" und der "Hurrikanbeobachtung" oben in der Laufschrift-Anzeige wundern: Beide Warnstufen können gleichzeitig in derselben Zone aktiviert sein.)

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