Das Pantanal: größtes Feuchtgebiet unseres Planeten

Tukan im Pantanal (© Ministerio do Turismo)

Tukan im Pantanal (© Ministerio do Turismo)

Das Pantanal, das größte Feuchtgebiet unseres Planeten, liegt im Südwesten Brasiliens, unmittelbar an den Landesgrenzen zu Bolivien und Paraguay. Es bedeckt einen Teil der Bundesstaaten Mato Grosso, sowie Mato Grosso do Sul und entspricht somit in etwa der Größe der Schweiz oder fast der Hälfte der Größe Deutschlands. Obwohl das Pantanal im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe durch die UNESCO erklärt wurde, ist es dennoch stark durch die Industrialisierung und Rodungen gefährdet.

Zufahrt zum Pantanal (Vielen Dank an unsere Kundin Reitmeier)

Zufahrt zum Pantanal (Vielen Dank an unsere Kundin Fr. Reitmeier)

In diesem einzigartigen Naturparadies wurden bislang mindestens 4.700 Arten registriert, inklusive Pflanzen und Wirbeltieren. Bis heute wurden in etwa 670 verschiedene Vogelarten im Pantanal identifiziert – eine Anzahl, die die Artenvielfalt in Europa übersteigt.

Des Weiteren finden der seltene Hyazinth-Ara und der vom Aussterben bedrohte Riesenotter ein perfektes Rückzugsgebiet im Pantanal. Auch Wasserschweine (die größten noch lebenden Nagetiere der Erde), Jaguare, Pumas und Ozelote sind hier beheimatet. Mit ca. 35 Mio. Exemplaren beherrschen die Kaimane, eine Unterfamilie der Alligatoren, ebenfalls dieses Gebiet. Das Symbol und Wappentier des Pantanals ist der Vogel Jabiru, ein Riesenstorch, bei welchem vor allem die gelben Augen der Weibchen und dunklen Augen der Männchen auffallend sind.

Blick auf das Pantanal (© Embratur)

Blick auf das Pantanal (© Embratur)

Das vorherrschende Klima in dieser Region ist vorwiegend heiß und feucht mit durchschnittlich 32°C im Sommer und 21°C im trockenen, kühlen Winter. Das Klima im Pantanal kann in 4 Jahreszeiten gegliedert werden:

Trockenheit: Juni bis September
ansteigender Wasserstand: Oktober bis Dezember
Höchster Überschwemmungspegel: Januar bis März
Abfluss: April bis Mai

Gerade die jährlichen Überschwemmungen, die bis zu 6 Monate dauern können, sind von größter Bedeutung für das Gedeihen der Tier- und Pflanzenwelt. Der Rio Paraguay hat auf seinem 600 Kilometer langem Weg durch die Tiefebene des Pantanals nur ein Gefälle von 30 Metern. Aufgrund dessen werden während der Regenzeit zwei Drittel des Gebietes überschwemmt und metertief unter Wasser gesetzt. Daher kommt auch der portugiesische Name Pantanal: Sumpfgebiet. In diesen Monaten ziehen sich die Tiere in die Trockenwälder und auf die Uferdämme der Flüsse zurück.

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Tagged as: Bolivien, Brasilien, Feuchtsgebiet, Pantanal, Paraguay, Südamerika


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