Das Musikstück, Dolby und ein Geburtstag

Das Musikstück habe ich jetzt fertig.
Ich habe noch einmal Feineinstellungen vorgenommen an den Stellen, die mir beim Hören während der letzten Tage nach und nach aufgefallen waren.
An einem Problem hatte ich aber noch ziemlich herumgefeilt.
Mir war nämlich aufgefallen, dass am neuen Notebook an den Stellen mit Impulsen Laut­stär­ke­schwankungen an anderen, gleichbleibenden Stimmen auftraten.
Am PC hatte ich das in dieser Form nicht bemerkt.
Ich hatte angenommen, dass ich beim Soundmastering falsche Einstellungen beim Kom­­pre­s­sor und zu große dB-Werte der Gesamtlautstärke für den Limiter gewählt hatte.
Bei einem Kompressor werden die leisen Stellen in der Lautstärke leicht angehoben und bei einem Limiter werden die lauten Stellen, die zu einer Übersteuerung führen würden abgesenkt, so dass es nicht zu einer Übersteuerung kommen kann.
Wenn die Grundlautstärke, das Master-Volumen, zu hoch ist, führt dies dazu, dass die Ab­senkung durch den Limiter merklich hörbar wird.
Und beim Kompressor ist es ähnlich. Man kann beim Kompressor z.B. einstellen, wie die Zeiten zum Anschwellen oder Abschwellen der Lautheitsanpassung sein sollen.
Beide Komponenten, Kompressor und Limiter, müssen aufeinander abgestimmt werden.
In den letzten Tagen hatte ich immer wieder versucht, eine Verbesserung zu erzielen. Aber wenn ich mir das Ergebnis abends am neuen Notebook anhörte, um es meiner Freun­din vorzuspielen, war von Verbesserungen nichts zu hören.
Doch erst gestern Abend kam mir ein anderer Verdacht, nämlich dass es an der Sound­kar­te beim Notebook liegen könnte.
Und da stellte ich fest, dass das Problem überhaupt nicht an dem Musikstück oder den Einstellungen beim Mastering lag, sondern beim Sound des neue Notebooks.
Es ist nämlich zur Klangverbesserung beim Musikhören eine Dolby-Regelung vor­ein­ge­stellt, genauer gesagt "Dolby Audio™".
Grundsätzlich ist das nicht schlecht.
Dolby ist eine Kombination aus Kompressionssystem und Expandersystem zur Rausch­ver­min­derung durch einen größeren Rauschabstand bei leisen Stellen, ursprünglich für Aufnahmen bei Tonbandgeräten und Kassettenrekordern entwickelt.
Das hört sich so einfach an, ist aber in Wirklichkeit ein ziemlich kompliziertes Verfahren.
Siehe >>>Dolby<<< bei Wikipedia.
Wieviel physikalisch von diesem alten Verfahren noch in Dolby Audio™ steckt, weiß ich nicht. Aber es wird eine Mischung mehrerer Verfahren sein, denn Dolby Audio™ zeich­net sich auch durch eine automatische Lautstärkeregelung und eine Loud­ness­re­ge­lung aus.
Auf der Seite von >>>Dolby Audio™<<< kann man es nachlesen.
Und das erklärt bereits die Schwankungen.
Für mich bedeutete diese Feststellung aber im Ergebnis: die hörbaren oben erwähnten Schwankungen waren gar nicht in dem Musikstück enthalten, sondern entstanden erst während des Abspielens durch die Soundregelung beim neuen Notebook.
Ich war froh, die Ursache jetzt zu kennen.
Ich hatte zwar ein paar Tage lang umsonst im Musikprogramm nach Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten gesucht.
Allerdings ist jetzt die Gesamtabmischung durch diese Fummelei auch leicht verbessert worden.
Die Mühen waren also nicht ganz umsonst gewesen.
Ich nahm mir heute noch einmal eine endgültige Gesamtabmischung vor und ex­por­tier­te das Ergebnis als Wave-Datei.
Und heute Abend habe ich das Ergebnis ausgiebig mit und ohne Dolby Audio™ und an­de­ren Soundverbesserungen bei der Klangkarte geprüft.
Jetzt steht definitiv fest, dass die Schwankungen nicht im Audiomaterial vorhanden sind, sondern beim Abspielen auf dem Notebook mit eingeschaltetem Dolby Audio™ entstehen.
Wenn man es weiß, kann man ja auch entsprechend damit umgehen.
Im normalen Umgang werde ich Dolby Audio™ eingeschaltet lassen, wegen der er­heb­li­chen Klangverbesserungen bei den kleinen eingebauten Lautsprechern des Note­books.
Und erst für spezielle Prüfungen werde ich daran denken, es in Zukunft gegebenenfalls auszuschalten.
Hinterher ist man immer schlauer.^^
.....
Dieser Eintrag ist jetzt am Abend des 06.09.2017 vorprogrammiert, damit er wie immer um kurz nach Mitternacht veröffentlicht wird.
Um diesen Zeitpunkt werde ich nämlich mit meiner Freundin etwas in ihren Geburtstag hineinfeiern. :)"A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)

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