Das ist ja zum Pusten – oder – Origami-Hasen, mal anders

Von Lilamalerie

Um es mal vorwegzuschicken: Ich halte mich basteltechnisch ja eigentlich für relativ begabt, (Klingt das jetzt zu angeberisch?) aber mein Vorhaben, am Sonntag mal eben ein paar Hasen in der Origamitechnik auszuprobieren, hat meine Geduld schon auf eine harte Probe gestellt.

Denn “mal eben” war da gar nicht!! Ich habe bestimmt zig Anläufe genommen, diverse Videos und/oder fotografierte  oder gezeichnete Anleitungen geschaut und parallel die verschiedenen Hasen versucht zu falten. Nur stieß ich dabei immer irgendwann an meine Grenzen des Verstehens:”Hähhhh? Wie jetzt?” “Mensch das war wohl das reine Glück bei dem, das da ein Hase rausgekommen ist!” “Ahhhrhhh!!! Ich krieg ‘ nen Anfall!!!”

Und als ich schon aufgeben wollte stieß ich auf dies Video, und was soll ich sagen: Auf einmal fluppte es und heraus kam dieser gefaltete Hase, der durch Hineinpusten richtig 3D-mässig wirkt.



Und weil ich es euch nicht besser erklären oder zeigen könnte, gibt es heute keine eigene Anleitung von mir.

Ihr braucht dafür:



  • ein quadratisches Papier (am besten 15×15 cm)
  • Herzen, ausgestanzt oder geschnitten
  • ein schwarzer Filzstift
  • Uhu, zum Aufkleben des Gesichtes
  • ein bisschen Zauberwatte für das Hasenschwänzchen
  • Metallschrauben zum Beschweren des Hinterteils, die man durch die Pusteöffnung hineingibt.

Ich habe zwei Varianten ausprobiert:



…. Einmal aus Zeitungspapier (hier einer chinesischen, die ich letztes Jahr geschenkt bekommen habe)



Dafür habe ich aus einer Seite ein 15×15 cm großes Quadrat geschnitten, dies nach dem Video gefaltet und ihm ein Hasengesicht aus einem umgedrehten Herz verpasst.

…Zum anderen habe ich den Hasen mit   doppelseitigem Faltpapier ausprobiert.

 

Das Papier ist etwas dicker, als  bei den Zeitungshasen, deshalb habe ich auch zwei von den Schrauben eingefüllt, damit sich der Po nach unten  neigt.



Bei diesen Hasen habe ich ein etwas größeres Herz als Gesichtchen gewählt, aber letztendlich bleibt es eurem Geschmack überlassen für welche Größe ihr euch entscheidet.  Sollten die Ohren ein wenig weit auseinander stehen, dann könnt ihr sie mit ein wenig Tesafilm fixieren.  Aus der Zauberwatte ein Schwänzchen formen und mit einem Klecks Uhu befestigen.

Diese Pustehasen fände ich als Dekoration auf dem Ostertisch sehr hübsch, da muss ich mich nur noch entscheiden, welches Papier ich nehme.

Na, wie gefallen euch meine Origamihasen? Die sind wirklich nocht schwer zu falten. Das könnt ihr auch!

Und nun hoppeln sie  erst mal zum Creadienstag  und mir bleibt nur noch euch einen schönen, kreativen Dienstag zu wünschen.

LG, Monika