Gehören Sie auch zu den Menschen, die schon immer mal wissen wollten, wie der „Fahrer“ eines autonomen Autos aussieht? Das Artikelbild zeigt Nvidias neuesten Chip mit „Autochauffeur“-Fähigkeit, der die Datenverarbeitung von Sensoren, Kameras und digitalen Karten in autonomen Fahrzeugen ab 2017 übernehmen soll.
Bisher lieferte das Minimum an Leistung für autonomes Fahren ein Set von zwei Parker SoCs (System-on-Chip) und zwei diskrete Pascal-GPUs, die zusammen 80 Watt aufnahmen. Im Auto wurde dann eine Wasserkühlung fällig, um die Chips ausreichend zu kühlen.
Von Parker über Pascal zu Xavier
Der Nachfolger braucht das nicht mehr: Das für das vierte Quartal 2017 angekündigte SoC mit der Bezeichnung Xavier steigert die Effizienz deutlich. Es soll noch mehr Rechenleistung als Drive PX2 in der Dual-Pascal-Konfiguration liefern und dabei mit einem Viertel der elektrischen Leistung auskommen. Der Chip verheizt nur noch 20 Watt.
Dazu hat Nvidia eine CPU mit acht selbst entwickelten ARM-Kernen mit einer GPU mit 512 CUDA-Kernen der Volta-Generation auf einem einzigen Chip mit rund 7 Milliarden Transistoren vereint. Das sind fast so viele Transistoren in einem Chip wie Menschen auf dem gesamten Planeten leben!